Der Dutt feiert ein Revival
19. Februar 2011
Wenn man von einem Dutt hört, dann kommen einem bereits lang zurückliegende Jahrzehnte in den Sinn. Doch der Dutt erlebt aktuell ein richtiges Revival, und dabei ist er inzwischen wandelbar und vielfältig wie niemals zuvor.
Der Dutt war anfangs eigentlich nur eine Duschfrisur, denn die Frauen banden sich die Haare nach oben, bevor sie sich duschten oder ein Bad nahmen. Erst wesentlich später wurde der Dutt auch tageslichttauglich, und heute ist er sogar wieder richtig trendy.
Bei den aktuellen Varianten kann man den Dutt sowohl elegant am Abend als auch locker im Alltag tragen. Gerade im Sommer sieht ein ganz lockerer Dutt im Undone-Look so richtig sexy aus, gerade zu einem Kleid wirkt das sehr romantisch und weiblich.
Wer sagt, dass ein Dutt immer am Hinterkopf sitzen muss? Für eine Party kannst Du den Dutt auch mal etwas oberhalb der Stirn tragen. Dazu schüttelst Du Deine Haare nach vorne und bindest Sie etwas oberhalb der Stirn als Pferdeschwanz zusammen.
Dann drehst Du die Haare wie eine Kordel ein und legst sie in der Form eines Ringes um den Haargummi herum. Die Spitzen werden dann unter den Knoten versteckt, und das ganze mit ein paar Haarnadeln fixiert. Du musst auch nicht alles ganz akurat frisieren, ein paar abstehende Härchen lassen die Frisur lockerer und natürlicher erscheinen.
Ganz elegant ist dagegen der Chignon, wie man ihn von einer Ballerina kennt. Dazu glättest Du zuerst Deine Haare mit einem Glätteisen und ziehst einen strengen Seitenscheitel. Nun entscheidest Du, auf welcher Seite Du den Chignon tragen möchtest, dann die Haare hinter dem entsprechenden Ohr straff zu einem Pferdeschwanz binden.
Dann teilst Du den Pferdeschwanz in der Mitte und drehst jede Seite in sich ein, beide Zöpfe werden dann noch ineinander gekordelt, und diesen Zopf legst Du dann um das Haargummi herum und steckst ihn gut fest. Falls Härchen abstehen, verwendest Du etwas Haarspray.
Besonders locker ist der so genannte Bohemian Dutt, der unheimlich an die berühmte Brigitte Bardot erinnert und eine sehr legere Variante ist. Da viel Halt am Haaransatz benötigt wird, verwendest Du einen Volumen-Schaumfestiger und föhnst die Haare mit einer Rundbürste.
Dann schüttelst Du Deine Haare nach vorne, lässt den Kopf nach vorne gebeugt und drehst die Haarlängen ganz locker ein. Dann schlingst Du sie am hinteren Teil des Oberkopfes zu einem Knoten, hälst diesen fest und richtest den Kopf wieder auf.
Wenn der Knoten mittig und schön leger sitzt, dann kannst Du ihn mit Haarnadeln feststecken und eventuell noch ein paar Strähnchen seitlich herauszupfen. Der Vintage Knoten ist eine sehr elegante Variante des Dutts, also eher für den Abend geeignet.
Zuerst verteilst Du Glättungsbalsam im kompletten Haar und föhnst die Haare schön glatt. Dann ziehst Du einen Mittelscheitel und bindest hinter beiden Ohren einen tiefsitzenden Zopf. Nun drehst Du die Haarlängen in sich ein, schlingst sie um das Gummi und steckst sie fest.
Natürlich kannst Du auch den ganz klassischen Dutt tragen. Dazu machst Du einfach einen hohen Pferdeschwanz am Hinterkopf, drehst die Haarlängen ein und wickelst sie um das Haargummi herum. Die Spitzen steckst Du unter dem Knoten fest – fertig.
Foto: Dmitry Fisher
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