Frisuren-Trend 2014: Beach Waves

Keine Frisur hat man bei der Präsentation der Sommer-Kollektionen 2014 auf den Laufstegen so häufig gesehen wie die Beach Waves. Diese sanften Wellen sind so wunderbar natürlich und gleichzeitig  auch ganz leicht zu stylen, man braucht noch nicht einmal einen Lockenstab dafür.

Beach Waves sind der Frisurentrend 2014
Beach Waves sind der Frisurentrend 2014

Die Haare sollten für diesen lässigen Look mindestens bis zur Schulter reichen. Die Beach Waves gelingen am besten bei leicht durchgestuften Haaren, die nicht ganz kerzengerade sind.

Bei runden Gesichtern sollten die Wellen das Gesicht umspielen, bei schmalen sollte die Stirn frei bleiben.

Wie nach einem Tag am Meer

Beach Waves bedeutet übersetzt ja so etwas wie „Strand-Wellen“, die Haare wirken so, als wären sie beim Baden im Meer nass geworden und dann an der Sonne getrocknet, wobei der Wind sie leicht durcheinander gewirbelt hat.

Während des Trocknens fährt man sich häufiger durch die Haare, oft hat man noch etwas Sonnencreme an den Händen, was den Haaren zusätzlich Glanz und Struktur verleiht.

Bei den Beach Waves kommt es gar nicht auf Perfektion an, ganz im Gegenteil. Sie entstehen ja normalerweise ganz von alleine beim Strandurlaub, und das soll nun durch gezieltes Styling imitiert werden.

Deshalb dürfen die Haare ruhig etwas wilder fallen, eine gleichmäßig durchgestylte Frisur soll es nicht werden.

Beach Waves durch einfache Zwirbel-Technik

Zuerst geht es darum, die Haare griffiger zu machen und ihnen mehr Fülle zu verleihen, damit die Wellen nachher nicht am Kopf angeklatscht sind. Deshalb wird nach dem Haar ein Volumen-Schaumfestiger aufgetragen und gleichmäßig sanft eingeknetet. Dann werden die Haare mit dem Föhn etwas angetrocknet.

Jetzt kämmt man die Haare mit einem grob-zinkigen Kamm vorsichtig durch und zieht wahlweise einen Mittel- oder Seitenscheitel. In den Haarlängen wird dann für mehr Halt etwas Stylingcreme eingearbeitet. Nun werden einzelne Strähnen abgeteilt, mit dem Finger um sich selbst gezwirbelt und dann am Kopf mit einer Klammer befestigt.

So arbeitet man sich Strähne für Strähne über den ganzen Kopf. Sind alle Haare gezwirbelt, lässt man die Haare noch komplett trocknen, eventuell kann man mit dem Föhn noch etwas nachhelfen. Dann die Klammern behutsam lösen und die Frisur mit einem Haarspray für starken Halt fixieren.

Alternative Methoden zur Kreation von Beach Waves

Salz-Textur-Spray (z. B. „Hair Meet Wardrobe“ von Toni & Guy“) auf das trockene Haar sprühen. Am Scheitelpunkt werden die Haare komplett zum Dutt eingedreht und mit einem Gummi fixiert. Nach einer Wartezeit von mindestens 20 Minuten wird der Dutt geöffnet, die Haare leicht auseinander gezupft und mit Spray fixiert.

Man kann tagsüber einen Fischgrätzopf flechten, diesen löst man dann abends und lockert die Haare schön mit den Fingern auf.

Wer von Natur aus schon welliges Haar hat, der sprüht auf die handtuchtrockenen Haare ein spezielles Locken-Textur-Spray (z.B. Lockenspray „TXT Wave“ von L’oréal Paris). Dann werden einzelne Strähnen mit dem Finger gezwirbelt und alles an der Luft trocknen gelassen.

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Foto1: © ELANUSA - pixabay