Hilfe bei Rötungen im Gesicht

Rötungen im Gesicht können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Befragungen auf internationaler Ebene haben gezeigt, dass etwa jede zweite Frau mit diesem Problem zu kämpfen hat. Betroffen sind vor allem Frauen mit heller Haut, die sehr empfindlich auf UV-Strahlung reagiert.

Bei Rötungen im Gesicht muss man auch die Gesichtspflege überdenken
Bei Rötungen im Gesicht muss man auch die Gesichtspflege überdenken

Meistens konzentrieren sich die Rötungen auf den mittleren Teil des Gesichtes, nämlich auf die Nase, die Wangen, die Stirn und das Kinn. Dort befinden sich besonders viele Blutgefäße dicht unter der Hautoberfläche.

Verschiedene Ursachen kommen in Frage

Am häufigsten treten rote Stellen im Gesicht bei Frauen jenseits der 30 Jahre auf. Anfangs sind die Rötungen nur phasenweise zu sehen, man errötet quasi ab und zu. In manchen Fällen hat man auch ein Hitzegefühl auf der Haut, gelegentlich von einem leichten Brennen begleitet.

Diese so genannten Flushs erkennt man auch an roten Flecken am Hals oder Dekolleté, zum Beispiel bei Aufregung oder Stress. Als Grund vermutet wird die Einwirkung von freien Radikalen, die Blutgefäße schädigen und Entzündungen hervorrufen können.

Diese freien Radikale entstehen hauptsächlich durch UV-Strahlung, aus diesem Grund sollten betroffene Frauen die Sonne so weit wie möglich meiden. Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Formen der Hautrötungen unterscheiden.

Vorübergehende Rötungen im Gesicht

Diese Rötungen treten spontan und nur kurzzeitig auf, meistens verschwinden die Flushs wieder nach rund einer viertel Stunde. Frauen, die wissen, dass sie schnell rot werden, verstärken diesen Effekt häufig noch allein beim Gedanken daran.

Nicht nur Stress ist für solche Flushs verantwortlich, sondern auch scharfe Gewürze können die Ursache sein. Der Blutfluss in den feinen Äderchen wird verstärkt, deshalb schimmern sie durch die Haut und erscheinen als Rötungen.

Diese Form der Rötung lässt sich von außen kaum beeinflussen. Man kann höchstens scharfe Speisen meiden und Stress so gut wie möglich aus dem Weg gehen. Eventuell kann das Erlernen einer Entspannungstechnik hilfreich sein, um gelassener zu werden.

Um die Rötungen zu kaschieren kann man einen grünstichigen Concealer verwenden, denn diese Farbe neutralisiert das Rötliche.

Längerfristige Rötungen im Gesicht

Wenn Hautrötungen langfristig bestehen, dann muss man in erster Linie an eine Allergie denken. Die Haut fühlt sich gespannt und gereizt an, oftmals verspürt man auch ein leichtes Brennen. Im Winter verschlimmern sich die Rötungen meistens.

Häufig ist auch der Einsatz bestimmter Kosmetika Schuld an den Rötungen, man sollte in diesem Fall besser auf die jeweiligen Inhaltsstoffe achten und nur Produkte für sensible Haut verwenden. Den übermäßigen Einsatz von Beauty Produkten sollte man dann vermeiden.

Gerade Reinigungsprodukte sind oftmals zu aggressiv und verursachen Hautreizungen. Man sollte Gesichtscremes nicht zu sehr einmassieren, denn dadurch wird die Zirkulation des Blutes nur zusätzlich angeregt, die Rötungen verstärken sich. Außerdem sind langes Sonnen, heißes Duschen und Peelings einzuschränken.

Wenn Rötungen ständig wiederkehren, sollte man unbedingt einen Hautarzt aufsuchen um eine mögliche Allergie abklären zu lassen. Man führt außerdem am besten ein Tagebuch über die Kosmetika und Pflegeprodukte die man verwendet, so kann man eventuelle Unverträglichkeiten feststellen.

In diesem Tagebuch kann man auch festhalten, wenn man Stress hatte oder ein Sonnenbad genommen hat. Auch hier kann man eventuell Zusammenhänge erkennen. Bei der Pflege sollte man auf milde Produkte umsteigen.

Dauerhafte Rötungen im Gesicht

Es ist immer möglich, dass Rötungen, die anfangs nur sporadisch aufgetreten sind, irgendwann dauerhaft vorhanden sind. Eine Erkrankung nennt sich Erythrose, bei der die Wangen ständig gerötet sind weil die Äderchen erweitert sind.

Auch bei der Couperose sind die Blutgefäße geweitet, so dass Rötungen im Gesicht zu sehen sind. Die schlimmste Variante wäre dann die Rosazea, hier sind die Rötungen noch weitaus stärker ausgeprägt.

Bei diesen Erkrankungen liegen in der Regel genetische Faktoren vor, dazu kommen dann noch andere Auslöser wie zum Beispiel die Sonnenstrahlung. Die Rötungen befinden sich in den meisten Fällen auf den Wangen und im Bereich der Nase.

Diese Form der Rötungen gehört auf jeden Fall in die Hände eines Dermatologen. Oftmals wird Antibiotika von außen und innen verordnet, damit Entzündungen abklingen können. In manchen Fällen kann man die Rötungen durch eine Laserbehandlung mildern.

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