Angesagte Lederkleider – so trägst du den Trend

Lederkleider bieten viele Vorteile und lassen sich abwechslungsreich kombinieren. Wie du den Trend richtig trägst, liest du in diesem Artikel.

Frau mit kurzem Lederkleid und Ledermantel.
Lederkleider, hier in angesagter Mini-Länge sind längst alltagstauglich. © Victoria Chudinova / stock.adobe.com

Der Trend zum Lederrock ist ungebrochen und aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Die Königsklasse allerdings sind Lederkleider. Doch was macht sie so beliebt und worauf sollte man achten, wenn man sich für diese Art von Mode entscheidet?

Warum sind Lederkleider eigentlich so beliebt?

Schon früh erkannte der Mensch, dass sich Leder sehr gut dazu eignet, um Kleidung daraus herzustellen. Während das Material damals jedoch noch als schwer und unbequem galt, ist es heute ein Rohstoff, der bequemer nicht sein könnte. In der Regel fühlt es sich an wie eine zweite Haut.

Heutiges Leder ist weich, anschmiegsam und ist aus der Modebranche nicht mehr wegzudenken. Vor allem ist es eigentlich immer zeitgemäß, da es sich vielseitig verarbeiten lässt. Zudem hält Leder trotz seiner Leichtigkeit warm und ist somit für den Übergang, sowie die kalte Jahreszeit gut zum Tragen geeignet.

Ferner ist Leder kein langweiliges Material, wenn es um seine Optik geht. Zwar wird vorwiegend Rinds-, Schweins- oder Lammleder bei der Verarbeitung eingesetzt, doch gibt es ebenso Alternativen. Exotisch wirken Krokodil- und Schlangenleder, immer öfter wird auch das feinporige Straußen- oder sogar Fischleder eingesetzt. Selbst Lackleder ist nach wie vor im Trend.

Unser Tipp für ein stylishes Lederkleid:

Zwar setzen viele Designer noch immer gerne auf Glattleder, doch ist feines Wildleder nach wie vor beliebt und daher grundsätzlich erlaubt.

Ein weiterer Vorteil von Leder besteht darin, dass es sich einfärben lässt. Dementsprechend ist es immer den aktuellen Trends angepasst. Farben wie Schwarz, Braun oder Cognac sind hierbei der Evergreen. Doch gibt es auch Mode aus Leder, die mit Farbtönen wie Rot, Grün oder Blau aufwarten können. Selbst modische Teile in Neonfarben sind erhältlich. Somit sind die Teile aus Leder immer trendy und der Zeit angepasst.

Welche Arten von Lederkleidern gibt es?

Lederkleider gibt es praktisch für jeden Geschmack. Gerade was die Länge angeht, sind hier keine Grenzen gesetzt. Es gibt sie sowohl in Mini, Midi, als auch Maxilänge. Noch wichtiger bei der Wahl ist neben der Länge auch der richtige Schnitt. Hierbei gilt:

  • Bei längeren Kleidern wirkt ein hochgeschlossener Ausschnitt vorteilhafter. Hier darf die Taille ein wenig betont werden. Doch auch weiter geschnittene Modelle sind erhältlich.
  • Kürzere Kleider in Mini- und Midi-Länge profitieren von einem zurückhaltenden Dekolletee oder einer freien Schulter. Asymmetrische Cut-Outs sind ebenfalls erlaubt.
  • Neben Echtleder ist übrigens auch Kunstleder beliebt. Dieses lässt sich häufig leichter pflegen und ist – unabhängig vom Schnitt – meist etwas dehnbarer. Somit passt sich das Kleid noch besser an die eigene Körperform an.

Lederkleider passend kombinieren

Kaum ein anderes Kleidungsstück ist so leicht mit anderen Stücken zu kombinieren, als das Lederkleid. Entscheidend ist jedoch, welchem Trend man folgen möchte.

Grundsätzlich möglich ist die einfache Kombination von Lederkleid und schwarzen Pumps. Wer möchte, kann einen Mantel dazu tragen. Ein eingearbeiteter Reverskragen wirkt perfekt und verleiht Eleganz. Als Accessoires kommt eine kleine Tasche zum Einsatz, passender Schmuck aus Silber gibt dem Outfit den letzten Schliff.

Das Lederkleid lässt sich jedoch auch ideal einsetzen, um dem Stil gewisser Epochen zu folgen. Ob 70er, 80er oder 90er – Das Lederkleid war immer dabei und hinterließ in der Welt seinen Fußabdruck:

  • In den 1970ern überzeugte es mit Fransen und Schnürungen. Kombiniert mit einem Bandana und Gürtel um die Hüfte macht es optisch bereits einiges her.
  • Die 1980er Jahre ließen mehr durchblitzen. Heutzutage sind dank des Retro-Hypes Lederkleider mit freien Schultern erhältlich, die mit Taillengürtel und vielen Rüschen aufwarten. Minikleider aus Leder waren damals sehr beliebt.
  • Wer sich an die 1990er Jahre erinnert, dem kommen möglicherweise vor allem kurze Modelle mit Lackleder-Optik in den Sinn. Doch Vorsicht: Je nach Stil wirkt das Material schnell billig. Daher am besten zusammen mit Materialien tragen, die ebenfalls eine besondere Textur besitzen. Samt, Jeans oder Strick passen perfekt zu Lackleder.

Selbstverständlich gibt es das Lederkleid auch für andere Stilrichtungen. Etwas edgy wirken zum Beispiel schwarze Lederkleider, die mit weißen Sneakern kombiniert werden. Eine große Sonnenbrille und eine Lederhandtasche komplettieren den Look.

Genauso gut lässt sich das Lederkleid mit schwarzen Strumpfhosen tragen. Hier kommt am besten die typische Feinstrumpfhose zum Einsatz, die in diesem Fall nicht blickdicht ist. Entscheidet man sich lieber für Nudetöne, sollte der Farbton nicht zu sehr vom eigenen Hautton abweichen. Im Herbst passen vor allem Stiefeletten dazu.

Wer etwas mehr wagen möchte, kann das Lederkleid auch mit Stilettos kombinieren und Fishnet-Strumpfhosen darunter tragen. Generell darf man hier etwas kreativer werden, sofern man dicker auftragen möchte.

Nachhaltigkeit besonders im Hautpflege-und Kosmetikbereich sind mir ebenso wichtig wie ein ansprechendes Äußeres. Meine Vorlieben diesbezüglich bilden die Grundlage meiner Recherche- und Schreibarbeit für Beauty-Tipps.net.