Haut in den Wechseljahren: Veränderungen & Pflegetipps

Während der Wechseljahre klagen viele Frauen über Probleme mit der Haut. Sie ist trocken, empfindlich und die Anzahl an Pickel häuft sich. Mit den richtigen Pflegetipps hat das aber schnell ein Ende.

Haut in den Wechseljahren: Veränderungen & Pflegetipps
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Die Wechseljahre sind ein Lebensabschnitt auf den Frau gut und gern verzichten kann. Der Körper macht eine komplette Veränderung durch, bei denen Beschwerden wie Hitzewallungen, ständige Müdigkeit, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen an der Tagesordnung stehen. Durch das Absenken des Östrogenspiegels verändert sich aber oft auch die Haut. Sie wird trocken, empfindlich, neigt zu Hautunreinheiten und lässt plötzlich Pickel sprießen.

Ändern kannst du die Veränderungen der Haut in den Wechseljahren leider nicht. Damit die Hauptprobleme aber dennoch bald der Vergangenheit angehören, ist es wichtig, dass du die Pflege auf die neuen Bedürfnisse deiner Haut anpasst.

Veränderung der Haut in den Wechseljahren

Im Alter wird die Haut dünner. Das liegt daran, das sich die stützende Kollagenschicht zurückbildet. Feuchtigkeit kann immer schlechter gespeichert werden. Es dauert länger, bis sich die Haut erneuert, was sie automatisch dünner und weniger elastisch macht. Daraus resultiert sich, dass die Haut überempfindlich reagiert, sie zu deutlich mehr Unreinheiten neigt und austrocknet. Aber wie oben schon erwähnt, dagegen lässt sich etwas machen.

Pflegetipps für die Haut in den Wechseljahren

❍ Feuchtigkeit ist das A und O

Der Flüssigkeitsbedarf in den Wechseljahren ist deutlich erhöht. Achte also unbedingt darauf, dass du ausreichend Flüssigkeit aufnimmst. Zwischen zwei und drei Litern raten Experten. Dabei sollte es sich vorzugsweise um Mineralwasser handeln. Natürlich gehen aber auch selbstgemixte Saftschorlen und ungesüßte Tees. Wer ausreichend trinkt, gibt seinem Körper die Möglichkeit genügend Feuchtigkeit zu speichern und hindert die Haut somit vor dem Austrocknen.

Alleine mehr trinken reicht häufig nicht aus. Dann solltest du zusätzlich zu feuchtigkeitsspendenden und fettreichen Cremes greifen. Aber Vorsicht: Alkohol in Cremes sorgt dafür, dass der Haut noch mehr Feuchtigkeit entzogen wird. Wobei hier die Art des Alkohols entscheidend ist. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet einen sehr interessanten Beitrag dazu unter highdroxy.de.

Creme dich morgens und abends ordentlich ein, damit die Haut schön feucht gehalten wird. Sehr empfehlenswert sind Cremes mit Hyaluronsäure. Laut einem Beitrag von Nivea.de bindet sie Feuchtigkeit und sorgt für mehr Spannkraft. Außerdem werden so auch kleine Fältchen gemindert.

❍ Pickelchen behandeln und vermindern

Wer dachte seine Pickel nach der Pubertät das Garaus gemacht zu haben, der irrt sich. Während der Wechseljahre können diese einem noch einmal so richtig das Leben schwer machen, denn wer will im Alter von 50+ aussehen wie ein pubertierender Teenie?! Wohl kaum jemand. Aber auch hier gibt es natürlich die ein oder anderen Tricks, wie man diesen entgegen wirken kann.

» Übrigens: Pickel haben nicht nur etwas mit unreiner Haut zu tun. Pickel können auch erblich bedingt oder durch Medikamente, eine zu ungesunde Ernährung und durch Stress entstehen.

Wie schwer es auch ist, lasse die Pickel Pickel sein. Drücke nicht an den kleinen fiesen Dingern herum, denn so gelangen die Bakterien noch tiefer in die Haut. Im schlimmsten Fall führt das zu Entzündungen und unschönen Narben. Als weiteres gilt es auf Make-up weitestgehend zu verzichten. Dieses sorgt dafür, dass sich die Poren verschließend und somit weitere Entzündungen entstehen. Wer seine Pickel aber unbedingt abdecken möchte, sollte auf entsprechende Produkte zurückgreifen, die frei von Alkohol, Parfum und Konservierungsstoffen sind und dermatologisch getestet sind. Experten wie Kosmetiker und Apotheker können hier mit Rat und Tat zur Seite stehen.

» Extra-Tipp: Die meisten verwenden Chia-Samen ausschließlich in der Küche. Die Vorteile liegen hier natürlich klar auf der Hand. Sie sind reich an Antioxidantien, enthalten viele essenzielle Aminosäuren und helfen sogar beim Abnehmen. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet unter chia-samen.one alles zu Verwendung, Dosierung und sogar einige Rezeptideen. Was viele allerdings nicht wissen ist, das Chia-Samen auch bei der Hautpflege angewendet werden können. Dazu einfach ein Chia-Gel aus Chia-Samen und Wasser herstellen, quellen lassen und anschließend die Gesichtspartien gleichmäßig damit einreiben. Nun 5 bis 10 Minuten einwirken lassen und mit kreisenden Bewegungen und warmen Wasser abwaschen. Diese Maske sorgt für Feuchtigkeit, bietet einen Peeling-Effekt und regt die Durchblutung an.

❍ Zu viel Sonne vermeiden

Sonne macht gute Laune. Das stimmt, aber wer zu viel Sonne tankt, der riskiert Altersflecken und ein schnelleres Altern der Haut. Außerdem entzieht die Sonne der Haut viel Feuchtigkeit. Verzichte daher auf lange Aufenthalte in der Sonne und schütze deine Haut ausreichend mit einer entsprechenden Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.

❍ Duschen und Baden mit Bedacht

Gegen Duschen und Baden ist natürlich nichts einzuwenden. Im Gegenteil, gerade während der Wechseljahre solltest du dir ruhig immer wieder eine Auszeit gönnen und mit Entspannungsbädern dem Alltag für eine gewisse Zeit entfliehen. Bei trockener und beanspruchter Haut solltest du allerdings darauf achten, dass das Wasser nie zu heiß ist, denn heißes Wasser entzieht ebenfalls Feuchtigkeit. Maximal 39 Grad bei einer Dauer von etwa 10 bis 15 Minuten sind optimal.

❍ Gesunde Ernährung

Nicht umsonst sagt man „Schönheit kommt von Innen“. Wer auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achtet, der hat deutlich seltener mit Pickeln und beanspruchter Haut zu tun, als Frauen, die Fast Food & Co. bevorzugen. Bevorzuge als viel frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch und mageres Fleisch.

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