Meditation – die innere Ruhe finden

Von Meditation hat jeder schon mal gehört. Was genau damit gemeint ist und welche Wirkung Meditation hat, kannst du hier lesen.

Frau beim Medititeren.
Entspannung durch Meditation. © irissca / stock.adobe.com

Meditation ist die wohl bekannteste Form der Achtsamkeitsübungen. Hierbei kannst Du die Gedanken ausschalten, Dich ganz auf Dich selbst konzentrieren und zur Ruhe kommen. Sie wird in zahlreichen Ländern ausgeführt – allein oder auch in Gruppen. Spannend ist die Frage, was sie letztlich wirklich bewirken soll und woher sie eigentlich kommt.

Was ist die Definition der Meditation?

Der Begriff selbst hat seinen Stamm im Lateinischen. Hier wird er dem Begriff „meditatio“ zugeordnet. Interessanterweise steht dieser Begriff für das Nachdenken, obwohl es bei der Meditation heute vorwiegend darum geht, einfach einmal nicht nachzudenken. Allerdings heißt es teilweise auch, dass die Begrifflichkeit sich eher „medio“ zuordnen lässt. Die Übersetzung dazu lautet „die Mitte“.

In der Definition wird unter der Meditation eine Übungsmethode verstanden, mit der Du eine tiefe Entspannung erreichen und partiell sogar veränderte Bewusstseinszustände erzielen kannst. Dabei ist das höchste Ziel, sich von allen Gedanken zu befreien. Dein Kopf soll zur Ruhe kommen. Er soll alle Gedanken ausschließen und nur die Stille hören.

Im Rahmen der Meditation gibt es verschiedene Achtsamkeitsübungen, aus denen Du wählen oder die Du auch kombinieren kannst. Hier gibt es keine richtigen oder falschen Vorgaben. Jeder Mensch findet eine andere Form der Meditation ansprechend und kann mit dieser arbeiten.

Woher kommt die Meditation?

Doch woher genau kommt eigentlich die Meditation? Wo hat sie ihren Ursprung? So genau lässt sich das gar nicht nachverfolgen. Wirft man jedoch einen Blick in die Vergangenheit, wird deutlich, dass lange Zeit vor allem Mönche und Gelehrte die Praxis der Stille genutzt haben. Bekannt ist, dass Meditation bereits vor mehr als 5.000 Jahren in Indien betrieben wurde. Daher gilt das Land auch als Ursprung der Achtsamkeitsübungen. Allerdings wird davon ausgegangen, dass bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. Achtsamkeitsübungen im Buddhismus durchgeführt wurden.

Eine Kombination von Fokussierung und Atemübungen stellt die Grundlage dar. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich daraus hauptsächlich zwei sehr bekannte Methoden entwickelt, die bis heute bei der Meditation zum Einsatz kommen: Za-Zen aus dem Buddhismus und Yoga.

Mönche bei der Meditation.
Buddhistische Mönche bei der Meditation. © MICHEL / stock.adobe.com

Hier arbeitest Du im Lotussitz und achtest darauf, dass Dein Oberkörper gerade ist. So kann die Luft durch Deinen Körper fließen. Deine Hände liegen im Schoß und Deine Daumen berühren sich. Du darfst Dich spüren.

Beim Yoga ist die Meditation eine Kombination aus geistigen und körperlichen Übungen. Tatsächlich wurden die heute bekannten Yoga-Übungen sogar entwickelt, um den Körper auf die Meditation vorzubereiten.

Was soll eine Meditation bewirken?

Auf die Frage, was Meditation bewirkt, eine kurze Antwort zu geben, ist eigentlich unmöglich. Es hat bereits einige Analysen und Studien zu dem Thema gegeben und diese haben gezeigt, dass eine Meditation ganz unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper haben kann.

Viele Menschen verspüren eine Wirkung auf ihre Gefühle. Sie schaffen es durch die Meditation, negative Emotionen von sich zu schieben und Angst aufzulösen. Häufig werden Übungen auch bei der Behandlung von Angstpatienten eingesetzt. Allerdings sollten diese unter Aufsicht einer erfahrenen Person stattfinden.

Wer meditiert, der verbessert die Leistungsfähigkeit im Kopf, lernt leichter und fühlt sich aufmerksamer. Auch das sind Erkenntnisse aus Umfragen.

Spannend ist auch das Ergebnis von Metaanalysen, welches deutlich macht, dass Meditierende andere Gehirnstrukturen haben als Menschen, die keine Meditation durchführen. Der Vergleich wurde dabei allerdings zwischen Personen durchgeführt, die bereits umfassende Erfahrungen in der Meditation haben.

Ist Meditation lohnenswert für mich?

Die Entscheidung, ob Meditation für Dich lohnenswert sein kann, musst Du ganz allein treffen. Es hat sich aber gezeigt, dass Meditationen dafür sorgen können, dass Du Dich besser fühlst, gute Laune bekommst und leichter auch mit negativen Gefühlen umgehen kannst. Zudem erhöht die Meditation Deine Konzentrationsfähigkeit und unterstützt Dich beim Lernen. Auch wenn es ein wenig braucht, bis Du für Dich den besten Weg gefunden hast, kann es sich lohnen, es einfach einmal zu probieren.

In unserem Artikel “Meditation lernen – diese Wege helfen Dir beim Erlernen der Achtsamkeitsmethode” erfährst Du, wie Du zu meditieren lernst.

 

Anja
Nachhaltigkeit besonders im Hautpflege-und Kosmetikbereich sind mir ebenso wichtig wie ein ansprechendes Äußeres. Meine Vorlieben diesbezüglich bilden die Grundlage meiner Recherche- und Schreibarbeit für Beauty-Tipps.net.