Modetrends: Karos haben wieder Saison

Muster sind in diesem Jahr generell sehr angesagt, doch Streifen und Karos haben es den Designern 2013 ganz besonders angetan. Als erstes denken die meisten sicher an die klassischen Schottenkaros, doch dieses Muster ist enorm vielfältig und in vielen Varianten tragbar.

Karomuster ist wieder voll angesagt
Karomuster ist wieder voll angesagt

Natürlich darf Schottenkaro nicht fehlen, wir sehen ihn in diesem Herbst sowohl auf Hosen, Röcken, Kleidern, Jacken und auch Accessoires. Doch wir wollen auch einen Blick auf die anderen Karomuster werfen und verraten, wie man sie am besten trägt.

Karomuster in allen Größen

Karo ist in allen Varianten im Herbst/Winter 2013/2014 Trumpf. Auch die Größe des Musters ist vollkommen egal, von ganz kleinen Karos bis hin zu großen Prints ist auf der Kleidung alles zu finden.

Die Zeiten, in denen Karos vor allem mit Holzfällerhemden in Verbindung gebracht wurden, sind längst vorbei. Die Designer überraschen mit äußerst femininen Schnitten, so dass die Kleidung pure Weiblichkeit ausstrahlt.

Man kann Karos sowohl in der eleganten als auch in der coolen, lässigen Variante tragen. Vom edlen Mantel in Karo-Optik bis zum Mini-Rock in Schottenkaros ist bei den aktuellen Mode-Kollektionen nämlich alles vertreten.

Die einzelnen Karomuster und wie man sie aktuell trägt

Der Schottenkaro ist natürlich das berühmteste Muster. Es stammt tatsächlich von den früheren schottischen Clans, dort war es auch als Tartan bekannt. Schon vor mehr als 4000 Jahren kam dieses Muster dann nach China.

Bei den Designern wurde der Schottenkaro zum Markenzeichen von Burberry. Obwohl dieses Muster schon sehr alt ist, tragen es aktuell vor allem junge Frauen, denn Schottenkaros wirken durchaus cool und rebellisch.

Sehr zart ist dagegen der Glencheck, dieses Muster stammt ursprünglich vom berühmten See Loch Ness. Es wurde schnell zum Liebling von König Edward VIII, er bevorzugte seine Anzüge in diesem Karomuster.

Es wurde für ihn eine spezielle Glencheck-Variante entworfen, diese wurde auch als Prince-of-Wales-Karo bekannt. Auch wenn das Muster damals sehe edel war, trägt man es heute gar nicht mehr klassisch. So kann man zu einem Minikleid mit Glencheck-Karos auch wunderbar derbe Stiefel tragen.

Ganz elegant kommt dagegen der Hahnentritt daher, er ähnelt dem Pepita sehr, ist nur größer gemustert. Natürlich stammt auch dieses Karomuster aus Schottland, dort war er ein Stoff für die Männer, erst Christian Dior entdeckte ihn für die Frauenwelt.

Es war das Lieblingsmuster des großen Designers, sogar sein legendäres Parfum „Miss Dior“ kleidete er im Hahnentritt. Auch heute trägt man den Hahnentritt noch in der ganz edlen Variante, zum Beispiel auf Cocktailkleidern oder einer pompösen Stola.

Das Vichy-Karo galt früher als sehr bieder und brav, es war vor allem in den 50er Jahren sehr angesagt. Damals trug man vor allem Blusen in diesem Muster, am liebsten Rot mit Weiß, Blau mit Weiß oder Rosa mit Weiß. Eigentlich ist es ja ein Küchenkaro, denn auch die Tischdecken in französischen Bistros haben dieses Muster.

Mit diesem Bieder-Image hat das Vichy-Karo heute nichts mehr gemeinsam. Man trägt es aktuell in leuchtenden, intensiven Farben, zum Beispiel in einem Kobaltblau. Die Stoffe sind eher edel, so dass das Outfit extrem schick ausfällt.

Nicht aus Schottland, sondern aus England, stammt das Gitterkaro. Dort trugen es jedoch Anfang des 19. Jahrhunderts nicht zuerst die Damen, sondern die Pferde eines britischen Unternehmers in Form von Decken.

Damals war die Basis des Stoffes in Creme gehalten, das Gittermuster darauf meistens in Grau oder Lila. In dieser Saison setzten die Designer das Karomuster vor allem in coolem Schwarz-Weiß um für einen eher dezenten aber frischen Look.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Foto1: © rohappy - Fotolia.com