Bartöl selber machen – 3 einfache Rezepte vorgestellt

Wer seinen Bart bändigen und reichlich pflegen möchte, ist mit Bartöl bestens beraten. Doch kaufen musst Du es natürlich nicht. Du kannst es auch ganz einfach selber machen.

Bartöl selber machen
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Bartöl ist eines der besten Pflegemittel, um das Aussehen des eigenen Bartes positiv zu beeinflussen. Es pflegt jedoch nicht nur den Bart, es sorgt auch dafür, dass der Bart schnell und gesund wächst. Außerdem gehört es mit zur besten Gesichtspflege für Männer.

Du kannst es mit den richtigen Mitteln auch ganz einfach selber machen. Wir stellen Dir hier ein paar Rezepte vor und erläutern, worauf Du bei der Herstellung eines Bartöls alles achten solltest.

Die Basis für jedes Bartöl

In so gut wie jedem Bartöl ist stets eine bestimmte Zutat enthalten: Verschiedene Arten von Ölen. In Bartöl ist meist eines der folgenden enthalten:

  • Mandelöl
  • Traubenkernöl
  • Aprikosenöl
  • Jojobaöl
  • Arganöl

Es ist die Grundlage für jedes Bartöl. Der Grund für die Nutzung dieser Öle besteht darin, dass in ihnen fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K enthalten sind. Hier kannst Du sehen, welche Wirkung die genannten Öle haben:

Trägerölhilft bei
Mandelöl• bei trockener und schuppiger Haut
Traubenkernöl• beugt Hautalterung vor
Jojobaöl• bei unreiner Haut

• fettet nicht
Aprikosenöl• wirkt rückfettend
Arganöl• pflegender Hautschutz

Welche ätherischen Öle kann man benutzen?

Neben dem Trägeröl wird zusätzlich ein oder mehrere ätherische Öle beigemischt, um den Duft des Öls zu verbessern. Besonders geeignet sind:

  • Citronella
  • Grapefruit
  • Eichenmoos
  • Lemongras
  • Patchouli
  • Pfefferminze
  • Pfeffer
  • Rosmarin
  • Rosenholz
  • Vanille
  • Teebaum
  • Orangenöl
  • Ylang Ylang
  • Zitrone

Wichtig: Die ätherischen Öle sollten niemals alleine verwendet werden, sondern immer in Verbindung mit einem entsprechenden Trägeröl.

Welches Werkzeug ist nötig?

Um Bartöl selber herzustellen, benötigst Du nur wenige Werkzeuge. Hier einmal die Liste:

➞ Messbecher
➞ Trichter
➞ Mehrere Kanülen
➞ Pipettenflasche

Messbecher und Kanülen werden zum Mischen verwendet. Per Trichter wird das Öl dann in die Pipettenflasche umgefüllt, um es am Ende gebrauchsfertig zu machen.

Das richtige Mischverhältnis der Öle

Generell gilt: Acht bis zehn Tropfen des ätherischen Öls werden auf 30 Milliliter Trägeröle gegeben. Die Menge der ätherischen Öle richtet sich außerdem nach der eigenen Verträglichkeit. Daher ruhig ein paar Tropfen weniger wählen, sofern Hautreizungen entstehen.

Experimentierfreundigkeit wird gerade bei der eigenen Herstellung von Bartöl häufig mit guten Ergebnissen belohnt. In vielen Rezepten sind mehrere ätherische Öle enthalten. Es gibt sogar Rezepte, in denen bis zu zwei Trägeröle angewandt werden.

Drei Rezeptvorschläge für Bartöl

Bartöl DIY-Rezepte
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❍ Rezept 1:

  • 10 ml Traubenkernöl (als Trägeröl)
  • 4 Tropfen Limettenöl
  • 1 Tropfen Rosmarinöl
  • 1 Tropfen Zedernholzöl

❍ Rezept 2:

  • 20 ml Jojobaöl (Trägeröl)
  • 10 ml Mandelöl (Trägeröl)
  • 5 Tropfen Teebaumöl
  • 3 Tropfen Pfefferminzöl

❍ Rezept 3:

  • 1 Teelöffel geschmolzenes Kokosöl
  • 3 Tropfen Pfefferminzöl

Die Besonderheit bei Rezept Nummer 3 besteht aus dem Kokosöl, welches der Haut viel Feuchtigkeit spendet und daher ideal als Trägersubstanz geeignet ist. Allerdings ist die Verarbeitung etwas erschwert, da es im Handel nur in fester Form verfügbar ist. Es wird vor der Mischung also auf etwa 25 Grad Celsius erhitzt. Nur so kann es sich auch mit dem ätherischen Öl verbinden. Nach der Verarbeitung verfestigt sich das Kokosöl wieder, weswegen diese Mischung mehr als Bartbalsam verwendet werden kann. Zwischen den Fingern erreicht es allerdings wieder eine Konsistenz, mit der Du so gut wie mit Öl arbeiten kannst.

❍ Zubereitung:

  1. Trägeröl abmessen.
  2. Ätherisches Öl dazugeben.
  3. Mit dem Trichter ins Fläschchen füllen.
  4. Zudrehen und gut schütteln.