Die Fitness-Trends 2014

Nicht nur in der Mode und beim Make Up gibt es jedes Jahr neue Trends, neue Trends gibt es auch im Bereich Fitness. Jedes Jahr drängen neue Angebote in die Fitnessstudios, meistens handelt es sich um Fitness-Trends, die den Weg aus den USA zu uns nach Deutschland geschafft haben.

Fitness Trends 2014Zumba ist nach wie vor ein echter Renner, das wird sich auch im Jahr 2014 nicht ändern. Doch dazu gibt es noch ein paar spannende Kurse, die in diesem Jahr in vielen Fitnessstudios ganz neu angeboten werden.

Rope Skipping

Seilspringen kennen wir fast alle noch aus unserer Kindheit, „rope skipping“ ist der englische Ausdruck dafür. In diesen Kursen wird man allerdings nicht eine Stunde gleichmäßig vor sich hin springen, sondern es handelt sich um ein schweißtreibendes Workout für den ganzen Körper.

Die Übungen richten sich immer nach der Fitness der Teilnehmer. Fortgeschrittene machen dann zum Beispiel den „Twister“, bei dem man die Hüfte abwechselnd nach links und rechts dreht. Oder man kreuzt beim Springen die Beine bei der „X-Motion“.

Nicht nur die Ausdauer wird beim Rope Skipping trainiert, sondern auch Koordination und Kraft. Das Training ist so anstrengend, dass man sogar fast doppelt so viele Kalorien verbrennt als beim Joggen.

Mixed Martial Arts

„Martial Arts“ ist die Bezeichnung für Kampfsportarten, und denen haben sich Fitnesstrainer inspirieren lassen. Heraus gekommen sind Fitnesskurse, in denen man Elemente aus verschiedenen Kampfsportarten mit einer Choreographie kombiniert.

Bei dem schweißtreibenden Training kann man locker bis zu 700 Kalorien in einer Stunde verbrennen. Man trainiert den ganzen Körper und baut zusätzlich auch noch Stress ab, so dass auch die Psyche wunderbar davon profitiert.

Gleichzeitig erhält man auch einen Einblick in die Grundsätze der Selbstverteidigung. So finden auch Frauen Gefallen am Kampfsport.

E-Fighting

Sehr futuristisch mutet das so genannte E-Fighting an, bei dem es sich eigentlich um nichts anderes als Boxen handelt. Allerdings steht einem kein realer Gegner gegenüber, sondern ein mit farbigen Leuchten versehener Dummy.

Bei dem Dummy lassen sich verschiedene Programme einstellen. Diese geben durch Aufblinken der Leuchten vor, wohin man treffen muss. Das trainiert nicht nur die Koordination, sondern auch Kraft und Ausdauer. In den Box-Pausen werden dann noch Sit-Ups oder Liegestützen gemacht.

Les Mills Grit Series

Gerade einmal 30 Minuten dauert das Workout beim Grit Series Training, also ideal für Leute, die nicht so viel Zeit haben und dennoch intensiv trainieren möchten. Für Anfänger in Sachen Fitness sind diese Kurse allerdings nicht, man muss schon eine gewisse Ausdauer haben.

In Gruppen bis zu 15 Personen wird zu Powerbeats trainiert. Damit kräftigt man nicht nur die verschiedenen Muskelgruppen, sondern kurbelt auch die Fettverbrennung an. Sogar noch mehrere Stunden nach dem Workout hält der Effekt an.

Deepwork

Ying & Yang, die asiatische Philosophie, stand Pate für dieses außergewöhnliche Training. Es ist ein Workout der Gegensätze, mit wechselnder Anspannung und Entspannung der Muskulatur.

Dadurch tut man nicht nur etwas für die Fettverbrennung, sondern erreicht auch die tiefer liegende Muskulatur. Bei dieser Cardio-Einheit kommt man zwar ordentlich ins Schwitzen, hat aber auch gleichzeitig Entspannung wie beim Yoga oder Pilates.

Primal Move

Dieses Training wird auch als „Animal Flow“ bezeichnet und zielt darauf ab, die Körperbewegungen zu optimieren. Man erlernt wieder Bewegungsmuster aus der Kindheit, die in unserer modernen und hektischen Zeit fast keinen Platz mehr haben.

Viele Bewegungen erinnern auch an solche aus dem Tierreich, deshalb auch Animal Flow. Einseitigen und falschen Belastungen kann entgegen gewirkt werden, gleichzeitig werden aber auch Ausdauer, Koordination und Kraft verbessert, Verspannungen können sich lösen.

Quelle: Zeitschrift „Shape“

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