Hautpflege im Alter: 6 Pflegetipps für reife Haut

An der Haut sieht man ganz deutlich die Spuren des Älterwerdens. Ganz so dramatisch muss es aber nicht sein, wenn man seine Haut im Alter richtig pflegt. Worauf es ankommt, erfahren Sie hier.

Hautpflege im Alter
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Das Älter werden hat so seine Tücken. Nicht nur, dass man sich plötzlich nicht mehr ganz so aktiv bewegen kann als mit zarten 20 Jahren, auch die Haut leidet darunter. Sie wird merklich dünner und trockener, verliert an Elastizität durch die geringere Kollagen-Produktion und es sind immer mehr Fältchen zu sehen. Auch der Teint verliert mit den Jahren seinen strahlenden Ausdruck.

Wenn man das so liest, dann hat man gar keine Lust älter zu werden. Einfache Pflegeprodukte können zwar nicht dafür sorgen, dass du mit 50 noch aussiehst wie 20, aber dennoch kann mit der richtigen Hautpflege, die vor allem auf das Alter abgestimmt sein sollte, der Hautalterungsprozess in Zaum gehalten werden.

Veränderungen der Haut im Alter

Während die Haut bei Babys zartrosa und schimmernd aussieht, wirkt sie im Alter oft nur noch matt und müde. Die Veränderungen der Haut kommen schleichend. Es ist ein Prozess von vielen Jahrzehnten. Neben den normalen Alterserscheinungen kommt es auch auf die Lebensweise an. Nikotin, Alkohol, ungesunde Ernährung, Stress und zu viel Sonne lassen die Haut deutlich schneller altern.

Hier einmal ein kurzer Überblick was in den einzelnen Jahren mit der Haut passiert:

❖ Haut mit 20 Jahren

In den Zwanzigern sieht die Haut noch frisch und rosig aus. Binnen 28 Tagen erneuern sich die Hautzellen. Neue Haut wird gebildet, während alte abgestoßen werden. Die Geschwindigkeit der Zellerneuerung nimmt mit den Jahren ab.

Was viele nicht wissen: In diesen Jahren wird der Grundstein für später gelegt. Wer mit seiner Haut nachlässig umgeht und sie beispielsweise ungeschützt der Sonne ausliefert, muss im Alter mit den Konsequenzen rechnen. Die Haut verzeiht so etwas nicht.

❖ Haut mit 30 Jahren

Mit 30 produziert die Haut schon 30 Prozent weniger Fett als noch vor 10 Jahren. Sie wird dadurch trockener und anfälliger. Auch die Kollagenbildung lässt mittlerweile nach, sodass die Haut schlaffer wirkt, da dass Bindegewebe in der Haut weniger wird. Teilweise sind sogar erste kleine Fältchen erkennbar.

❖ Haut mit 40 Jahren

Mit 40 geht es so langsam los, dass sich die Falten um Mund und Augen vertiefen. Sie sind deutlich sichtbarer. Das liegt vor allem auch daran, dass sie jetzt immer dünner wird, da die Poren sich vergrößern.

Die Kollagenproduktion nimmt weiter ab, sodass auch die Elastizität der Haut weiter zurück geht. Durch die ersten Vorboten der Wechseljahre kann es sogar dazu kommen, dass die Pickel und Mitesser vermehrt auftreten.

❖ Haut mit 50 Jahren

In den Fünfzigern können Sie beobachten wie aus den kleinen Fältchen, sichtbare Falten werden. Besonders an Hals und Dekolleté, wo die Haut besonders dünn ist, strahlen die Falten um die Wette. Die Haut wird in diesem Alter insgesamt dünner und trockener. Weiterhin kann es zu Altersflecken kommen.

Bestimmte Alterserscheinungen lassen sich einfach nicht aufhalten. Dennoch kann man das Ausmaß mit der richtigen Hautpflege deutlich verringern.

Hautpflege im Alter – Das ist jetzt wichtig

Tipp 1: Gesichtsreinigung das A und O

Die Gesichtsreinigung sollte zum täglichen Spa-Programm gehören. Nur dann kann die Haut nach außen hin strahlen. Wird sie regelmäßig gereinigt, ist sie besser durchblutet. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Haut glatter und frischer wirkt.

Zur täglichen Routine gehört das Abschminken, Reinigen & Peelen. Welche Reinigungsprodukte sich für welchen Hauttyp am besten eignen, haben die Experten von kosmetik-transparent.at in ihrem Ratgeber einmal genauer erläutert.

Wichtig ist, dass der Haut ausreichend Feuchtigkeit und zusätzliches Fett zugefügt wird. Sehr zu empfehlen sind hier Produkte mit Hyaluronsäure und Urea, die viel Feuchtigkeit binden.

Tipp 2: Sonnenschutz enorm wichtig

Sonne wird immer mit positiver Energie und Lebensfreude in Verbindung gebracht. Genau so ist es auch. Jedoch sind die UV-Strahlen auch einer der Hauptgründe für die Hautalterung. Gerade wer sich in jungen Jahren ungeschützt in der Sonne aufgehalten hat, wird im Alter die Quittung dafür bekommen. Das Bindegewebe wird durch die Sonnenstrahlen schwer geschädigt. Die Folge: eine erhöhte Faltenbildung.

Hinzu kommt aber im Alter, dass die Haut lichtempfindlicher ist und auch nicht mehr gleichmäßig bräunt. Wichtig ist hier ein Sonnenschutz mit einem erhöhten Lichtschutzfaktor. Sehr zu empfehlen im Alter sind die Sonnenpflegeprodukte von Babor, die ich auf shop-strese.de gefunden haben. Die bieten nicht nur einen verlässlichen Sonnenschutz, sondern enthalten außerdem Wirkstoffe, die die beanspruchte Haut intensiv pflegen und außerdem die Regenerationsprozesse der Haut unterstützen.

» Übrigens: Ein UV-Schutz sollte nicht nur bei einem Sonnenbad verwendet, sondern täglich in Verbindung mit der Tagescreme angewandt werden.

Tipp 3: Natürliche Öle verwenden

Für eine feuchtigkeitsspendende Wirkung in den unteren Hautschichten haben sich natürliche Öle bewährt. Sie halten die Haut geschmeidig und stärken die Schutzfunktion der Haut. Empfehlenswert sind hier Produkte mit pflanzlichen Ölen wie Sheabutter oder Sonnenblumenöl.

» Mein Tipp: Arganöl – Dieses eignet sich besonders bei trockener Haut und gibt der Haut einen kleinen Booster. Das Öl macht die Haut elastischer und polstert sie etwas auf.

Tipp 4: Kurze Dusch- und Badezeiten

Stundenlang unter der Dusche stehen oder aber in der Badewanne liegen, ist im höheren Alter nicht mehr zu empfehlen. Zu lange Aufenthalte lassen die Haut noch zusätzlich austrocknen. Das Gleiche gilt im übrigen für die meisten Duschshampoos. Bei trockener und bereits empfindlicher Haut solltest du lieber zu milden Shampoos greifen, die ph-neutral sind oder einen hohen Anteil an rückfettender Lipide enthalten, wie zum Beispiel die Produkte von eucerin.de.

Tipp 5: Massagen gegen Falten

Gute und qualitativhochwertige Pflegeprodukte sind bei der Hautpflege im Alter besonders wichtig. Zusätzlich zu empfehlen sind aber auch Massagen, die die Durchblutung der Haut verbessern, die Muskulatur stärken und dadurch die Falten mildern. Kreisende, sanfte Massageeinheiten, aber auch ziehen, klopfen und streichen sind effektiv und wirken sich positiv aus.

» Mein Tipp: Wer nicht selbst massieren will, erhält den gleichen Effekt durch ein Schallwellen-Massagegerät. Es ist extra für die kleinen Fältchen um die Augenpartie konzipiert und soll dort Augenringe und Fältchen mildern.

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Tipp 6: Gesunde Ernährung

Um das Hautbild zu verbessern, braucht es aber auch eine gesunde Ernährung mit einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr. Mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßte Kräutertees sollten getrunken werden, damit sich die Kollergenfasern im Körper vernetzen und so die Haut optisch gestrafft wird. Ebenso dafür wichtig und unterstützend ist schonend zubereitetes Gemüse, Rohkost und tierische Eiweiße. Sie sorgen außerdem für eine ausreichende Versorgung an wichtigen Vitaminen.

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