Wundgescheuerte Oberschenkel – Schnelle Tipps zur Schmerzlinderung

Wundgescheuerte Oberschenkel sind nicht nur ein Phänomen von kurvigen Frauen. Auch viele schlanke Frauen kennen es. Es schmerzt, brennt und verhilft zu einem merkwürdigen Gang. Doch man kann etwas dagegen tun.

Wundgescheuerte Oberschenkel
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Röcke, kurze Shorts und Kleider – im Sommer sind wir unten herum gern frei – doch einen Nachteil hat dies leider. Die Haut schwitzt und reibt aufeinander. Im Nu hat man wundgescheuerte Oberschenkel und versucht möglichst so zu laufen, dass die Reibung aufhört. Das sieht natürlich auch dementsprechend komisch aus.

Wenn Du es nicht schaffst, die Reibung zu stoppen, wird die Haut immer wunder und brennt, auch kleine Bläschen können entstehen, die den Schmerz noch verstärken. Spätestens jetzt musst Du dafür sorgen, dass die Oberschenkel heilen können und sich nicht noch mehr entzünden. Auch ist es ratsam, etwas zu unternehmen, damit Du nicht jeden Sommer unter wundgescheuerten Oberschenkeln leiden musst.

Wundgescheuerte Oberschenkel behandeln

In erster Linie ist es wichtig, dass Du die wundgescheuerte Haut jetzt nicht noch weiter reizt. Ein Gang zum Arzt kann sinnvoll sein, wenn Du sehr starke Schmerzen hast. Bei manchen Menschen kann aufgrund der Entzündung sogar Fieber entstehen. In diesem Fall musst Du sogar einen Arzt aufzusuchen.

Andernfalls leistet Babypuder sehr gute Hilfe. Es hat eine entzündungslindernde Wirkung und hält die Haut trocken, da diese mit Sicherheit oft schon etwas nässt.

Du kannst auch eine Arnikacreme auftragen, die ebenfalls heilungsfördernd ist. Ebenso kann ein Umschlag aus schwarzem Tee sehr angenehm sein. Der schwarze Tee lindert Entzündungen und Schmerzen. In ganz schlimmen Fällen kann ein Verband sogar sehr sinnvoll sein. Als Basis legst Du eine Salbe oder den Puder auf und wickelst dann den Verband um den Oberschenkel. So wird auch gleich neue Reibung verhindert.

Wundgescheuerte Oberschenkel vorbeugen

Tipp 1: Babypuder

Damit Du nach der Heilung nicht gleich wieder das Problem hast, solltest Du gleich vorbeugen, bevor Du das Haus verlässt. Ein Klassiker ist Babypuder. Trage diesen auf die Innenseite der Oberschenkel auf. Dort sorgt er dafür, dass Schweiß aufgesaugt wird. Eine weitere Reibung wird also verhindert. Du musst nur gelegentlich nachpudern.

Tipp 2: Anti-Blasen-Gel

Auch ein Anti-Blasen-Gel kann sehr gut helfen. Es ist zwar eigentlich für die Füße gedacht, hilft aber zwischen den Oberschenkeln auch sehr gut. Das Gel schützt die Haut bei Reibung und hält auch wesentlich länger als das Babypuder.

Tipp 3: Strumpfhose

Strumpfhosen sind der Klassiker. Trage eine Strumpfhose und schon ist die Reibung der Haut auch nicht mehr schlimm. Da Du im Sommer aber sicherlich keine Lust auf eine Strumpfhose hast, musst Du hier etwas erfinderisch sein. Entweder schneidest Du eine alte Strumpfhose einfach ab oder Du kaufst Dir eine kurze Strumpfhose, die etwa so lang wie eine Radlerhose ist.

Tipp 4: Sport

Auf kurz oder lang kann es aber auch nicht schaden, vielleicht einfach versuchen, die Oberschenkel mit Sport etwas zu definieren. Es gibt gute Übungen, die hier helfen können und auch keinen großen Zeitaufwand bedeuten.

Hier mal ein paar Übungen:

Mach Dir aber keine Gedanken, wenn der Sport bei Dir gerade an den Oberschenkeln keine Wirkung zeigt. Du weißt ja, das Leben ist ungerecht und meist nimmt man dort ab, wo man es eigentlich gar nicht möchte.

Du musst Dich nehmen, wie Du bist, deshalb:

  • schütze die Oberschenkel einfach mit einer dünnen Strumpfhose
  • trage als Schutz Babypuder auf
  • versuche es mit Sport, auch wenn er nicht hilft, so ist er zumindest gesund

Denke aber immer daran, den Arzt zu besuchen, wenn die Oberschenkel stark wundgescheuert sind. Das ist kein Grund, sich zu schämen, denn viele Frauen haben im Sommer das gleiche Problem!

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