Haare föhnen: Diese Fehler solltest Du niemals machen!

Haare föhnen ist eigentlich ein Kinderspiel. Nur leider machen dabei viele Frauen den einen oder anderen Fehler. Und das wiederum kann die Haare sehr schädigen.

Fehler beim Haare föhnen
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Vor allem in der kalten Jahreszeit ist das Föhnen im Badezimmer zum Standard geworden. Immerhin erscheint nichts unkomfortabler, als mit einer nassen Mähne – wie lang diese auch immer sein mag – nach draußen zu gehen, oder? „Einfach nur schnell trocknen…“ gibt es hier jedoch nicht. Genau genommen wird ein Föhn in der Regel zwar nicht so heiß, wie das klassische Glätteisen, dennoch ist die Gefahr groß, dass Du im Zuge einer falschen Nutzung Schäden an Deinen Haaren begünstigst. Ja, es ist demnach durchaus möglich, falsch zu föhnen.

Die gute Nachricht: wenn Du Dich an einige Regeln hältst, kannst Du Deine Haare gleichzeitig trocknen und schonen. Wie? Das liest Du hier!

Diese Fehler solltest Du niemals machen

❍ Fehler 1: Du föhnst zu schnell und zu hektisch

Ein Tipp, der sich vor allem mit Hinblick auf die morgendliche Hektik im Bad lustig anhören mag. Dennoch ist es umso wichtiger, sich für das Föhnen der Haare ausreichend Zeit zu nehmen. Besonders effektiv arbeitest Du, wenn Du Deine Haare in einzelne Strähnen unterteilst und diese nach und nach föhnst. Positiver Nebeneffekt: mehr Volumen für Deine Frisur. Zudem kannst Du nach einem so akribischen Föhnen Deine Haare noch besser stylen.

❍ Fehler 2: Du hältst den Föhn zu nah an Deine Haare

Einer der häufigsten Fehler, der gemacht wird, ist es, den Föhn falsch, also zu nah am Kopf zu halten, so dass Deine Haare einer zu starken Wärmeentwicklung ausgesetzt werden. Umso gefährlicher, da die meisten ohnehin im Rahmen des alltäglichen Föhnvorgangs nicht auf Hitzeschutz zurückgreifen. Somit läufst Du im Rahmen einer zu geringen Distanz Gefahr, dass Deine Haare nicht nur austrocknen, sondern sogar verbrennen. 15 bis 20 Zentimeter Abstand gelten hier als Minimum.

❍ Fehler 3: Du benutzt die falschen „Accessoires“

Föhnen und Bürsten? Kein Problem! Achte jedoch darauf, dass die Bürste Deine Haare nicht nur entknotet, sondern auch ausreichend pflegt bzw. nicht beschädigt. Nähte an den Borsten können die Haare ansonsten aufreißen und anfällig für weitere Schäden machen. Besonders beliebt ist mittlerweile die Bürste aus Wildschweinborsten geworden. Diese sorgt nicht nur für glänzende Haare, sondern überzeugt auch durch einen hohen Nutzerkomfort und wenig Ziepen. Hier erfährst Du, welche Haarbürsten für welchen Haartyp und Zweck geeignet sind.

❍ Fehler 4: Du nutzt Pflegeprodukte auf feuchtem Haar

Gehörst Du auch zu den Menschen, die nicht ohne Spülung und Sprühkur leben können? Besonders mit Hinblick auf die beliebten Leave-In-Pflegeartikel solltest Du jedoch vorsichtig sein. Klar: das Einsprühen der (noch) nassen Haare sorgt dafür, dass Du sie deutlich besser durchkämmen kannst. Die optimale Pflegewirkung bleibt jedoch oftmals genau dann auf der Strecke, wenn diese Sprays mit Hitze in Berührung kommen. Daher gilt hier: erst föhnen, dann sprühen, dann kämmen.

❍ Fehler 5: Dein Föhn ist zu alt

Ein Föhn ist ein klassischer Alltagsgegenstand. Du nutzt ihn mehrmals in der Woche. Daher ist es selbstverständlich, dass seine Leistung im Laufe der Monate nachlässt. Zudem ist das Abluftgitter eine perfekte Basis für das Auffangen von Haaren, Staub und Dreck. Klingt unhygienisch? Das ist es auch! Daher ist es wichtig, seinen Föhn unbedingt auszutauschen, wenn dieser schon länger in Gebrauch ist. Ratsam ist hier eine Nutzungsdauer von circa zwei Jahren nicht zu überschreiten.

Die veränderte Leistung zeigt sich oftmals schon in der Zeitspanne, die nötig ist, um die Haare zu trocknen. Die Formel ist plausibel: ein längerer Föhneinsatz belastet das Haar nur unnötig. Daher solltest Du hier in jedem Falle Wert auf ein effizientes Trocknen und den damit verbundenen Austausch des Föhns legen.

❍ Fehler 6: Deine Hände sind schmutzig

Wer seine Haare von Hand entwirrt, schont sie auch. Omas Regel stimmt also immer noch. Eine Einschränkung müssen wir Dir dennoch mit auf den Weg geben: nur saubere Hände sind gut für Deine Mähne. Wichtig ist es daher, diese vor dem Föhnen immer zu reinigen, wenn Du sie als Bürste benutzen möchtest.

❍ Fehler 7: Du benutzt keinen bzw. den falschen Aufsatz

Egal, ob Du Locken oder glatte Haare hast: auch für Dich gibt es den passenden Aufsatz. Dieser konzentriert die heiße bzw. warme Luft und sorgt dafür, dass sie genau da landet, wo Du es willst. Der Föhnvorgang wird verkürzt und Du kannst Deine Haare noch besser stylen.

❍ Fehler 8: Du ignorierst die Kältefunktion Deines Föhns

Generell solltest Du Dich niemals für einen Föhn entscheiden, der nur heiße Luft auspustet. Moderne Geräte der führenden Hersteller verfügen in der heutigen Zeit auch so gut wie immer über einen blauen Knopf, der perfekt dazu geeignet ist, Deinen Föhnvorgang abzuschließen. Die kalte Luft sorgt hier für eine Art zusätzlichen Schutz und macht Deine Haare noch ein wenig resistenter gegenüber äußere Einflüsse.

❍ Fehler 9: Du föhnst zu oft

Auch wenn Du Dir Mühe gibst, die Fehler 1 bis 8 komplett zu vermeiden, wird Dir Dein Haar eine Föhnpause, zumindest einmal in der Woche, danken. Fakt ist: die Luft strapaziert Deine Haare jedes Mal aufs Neue. Daher ist doch beispielsweise gerade das Wochenende der perfekte Zeitpunkt, um Deine Haare an der frischen Luft trocknen zu lassen, oder?

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