Jetzt werden Styling-Regeln gebrochen

Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden, und genau das passiert zur Zeit mit vielen Styling-Regeln. Verschiedene Muster kann man nicht zusammen tragen, Glitzer-Klamotten gehen nur am Abend oder ein Outfit ganz in Pink wirkt trashig? Falsch, erlaubt ist, was gefällt!

Verschiedene Muster gehen nicht miteinander? Und ob das geht!
Verschiedene Muster gehen nicht miteinander? Und ob das geht!

Lange Zeit galten beim Styling bestimmte Regeln, damit das Outfit nicht zur Katastrophe wird. Doch jetzt brechen wir diese mit voller Absicht und setzten damit ganz neue Trends. Was bisher ein modisches No Go war, darf man nun gerne zur Schau tragen.

Mit Mustern experimentieren

Muster sind angesagt wie nie zuvor, bisher galt es als Tabu, zwei verschiedene Muster miteinander zu kombinieren. Alles Quatsch, mehrere Prints sind der letzte Schrei. Die einzige Bedingung ist jedoch, dass alle Kleidungsstücke aus der gleichen Farbfamilie stammen, sonst wird der Mix zu wild.

Am besten passen gleiche Muster in unterschiedlichen Größen zusammen, zum Beispiel kleine und große Punkte, so wirkt der Look dennoch recht einheitlich.

Querstreifen machen dick? So ein Quatsch, es kommt nur auf die jeweilige Silhouette an. Weite Klamotten mit Querstreifen sind wirklich nicht ideal. Ganz anders sieht es jedoch mit schmalen Bleistiftröcken oder Etuikleidern aus, diese betonen die Taille und machen eine tolle Figur.

Birkenstocks feiern ein Revival

Birkenstocks waren bisher nicht gerade die modischen Highlights an unseren Füßen und durften deshalb auch nur selten mit aus den eigenen vier Wänden. In New York haben die als Öko-Latschen verschrienen Schuhe jedoch den Sprung auf die Straßen geschafft.

Mit den einstigen Gesundheitsschuhen haben die aktuellen Modelle nicht mehr wirklich etwas zu tun. Es gibt Designer-Stücke mit Strass-Applikationen oder coolen Nieten. Besonders toll sehen die Birkenstocks bei leicht gebräunter Haut und lackierten Fußnägeln aus.

Die richtigen Farben miteinander kombinieren

Dunkelblau soll angeblich nicht gut zu Schwarz passen, doch das ist weit gefehlt. So lange man auf exakte Schnitte und hochwertige Materialien setzt, wirkt man damit sehr elegant und stilsicher. Gerade wenn das Blau so dunkel ist, dass es nicht gleich vom Schwarz zu unterscheiden ist, dann ist es perfekt.

Pink ist eine Trendfarbe, gar keine Frage, doch bisher wirkte ein Outfit, das überwiegend in Pink gehalten wurde, irgendwie billig. Das ist jedoch Geschichte, denn auch von Kopf bis Fuß darin gekleidet, kann man elegant wirken.

Man muss lediglich auf klare Schnitte setzen, Tüll und Rüschchen wären fehl am Platz. Schick sieht zum Beispiel ein pinkfarbener Anzug im Herrenstil aus. Am besten kombiniert man das knallige Pink mit Schwarz, Grau oder Weiß.

Gold- und Silberschmuck ging bisher nicht zusammen, doch jetzt wird es mit Vorliebe kombiniert. Es ist nur wichtig, dass der Stil der einzelnen Schmuckstücke zueinander passt. Schön sehen zum Beispiel schlichte Armreifen, filigrane Ketten oder schmale Ringe zusammen aus.

Weitere modische Stilbrüche, die erlaubt sind

Kleidung mit Pailletten und Glitzer gingen bisher höchstens am Abend. Wenn man es nicht übertreibt, kann man eine glitzernde Hose oder einen metallischen Rock auch durchaus im Alltag tragen, es darf nur nicht mehr wie ein glitzerndes Kleidungsstück sein.

Die Midi-Länge ist bei Röcken und Kleidern Trend, bisher sollten sich jedoch angeblich nur große Frauen daran wagen. Doch auch bei Frauen unter 170 cm können Midi-Röcke toll aussehen, so lange der Saum höchstens bis zur Mitte der Schienbeine reicht, ansonsten einfach etwas kürzen.

Söckchen dürfen in Sandalen getragen werden, zumindest von Frauen. Allerdings sollten die Söckchen einen süßen Rand aus Spitze haben oder aus feiner Seide sein, auch kleine Applikationen sehen hübsch aus.

Sneakers und Vans sehen sportlich aus, doch das sollte nicht davon abhalten, sie auch zu Röcken oder Kleidern zu tragen. Bauchfrei ist nicht nur etwas für Teenager, so lange Frau ein schmales Top unter dem Cropped Top trägt. So bleibt die typische Silhouette erhalten, es wird jedoch  nicht zu viel Haut gezeigt.

Quelle: Zeitschrift Jolie

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