Henna Tattoo selber machen – Anleitung und Tipps

Henna Tattoos sind die schmerzfreie Alternative zum Permanent-Tattoo. Unsere Anleitung zeigt, wie Sie das Tattoo selbst machen und was Sie dafür brauchen.

Madonna war dabei Trendsetterin, viele Stars wie Selena Gomez folgten ihr: Die Rede ist von der aus Persien stammenden Kunst des Körperbemalens Mehndi. Heute spricht man von Henna-Tattoos, die Sie einfach selber machen können. Henna Tattoos sind perfekt für alle Tattoo-Neulinge, die sich noch nicht auf ein dauerhaftes Tattoo festlegen wollen. Zum Ausprobieren eignen sich die filigranen Muster bestens, zumal Sie ihre eigenen Ideen umsetzen können.

Henna Tattoo selber machen
Mit etwas Geschick entstehen wahre Kunstwerke

Henna Tattoos

» das brauchen Sie dafür:

  • Henna Farbe
  • Olivenöl
  • Feuchtigkeitscreme
  • Frischhaltefolie
  • Feuchttücher oder befeuchtetes Toilettenpapier

Henna Farbe gibt es im Fachhandel in malfertigen Beutelchen, ähnlich den Sahnebeuteln beim Konditor, nur viel kleiner. Anregungen für Formen finden Sie in Zeitschriften oder im Internet.

Vorbereitungen vor dem Malen

Die Hennatütchen werden an der Spitze knapp abgeschnitten. So entstehen feine Striche. Am besten probieren Sie vorher auf einem Papier. Wer Sorge wegen einer Allergie hat, der gibt einen Tupfer Hennafarbe auf die Haut und wartet fünf bis zehn Minuten. Folgt bis dahin keine Rötung oder Juckreiz, ist keine allergische Reaktion zu erwarten. Im anderen Fall sollte die Henna Farbe sofort mit Wasser und Seife entfernt werden. Von einer weiteren Verwendung der Farbe ist dann abzuraten.

➤ Extratipp: Damit die Farbe auf der Haut gut hält, muss die Haut warm sein. Heißen Tee trinken hilft dabei. Sie können auch Ihre Hand unter warmem Wasser, mit einer Wärmflasche oder an einem Heizkörper anwärmen.

Kleine Tricks, damit das Henna Tattoo lange hält

Das Erwärmen der Haut ist schon eine erste Maßnahme dafür. Die Feuchtigkeitscreme, mit der Sie die Malflächen vorher einreiben, hilft ebenfalls. Die Farbe dringt so besonders tief in die Haut ein. Ist ein Hautbild komplett fertig, lassen Sie es vollständig trocknen. Jetzt kann man das Malergebnis mit einem Feuchttuch abdecken. Frischhaltefolie darüber verhindert das Austrocknen. Etwa mit einer Mullbinde fixiert, kann dieser Feuchtigkeitsspender auch noch über Nacht auf der bemalten Haut verbleiben.

Das fertige Tattoo reiben Sie, nachdem die restliche trockene Farbe abgeblättert ist, am Schluss mit etwas Olivenöl ein. Nicht wundern: Die Farbe kommt meist erst nach einem Tag so richtig zur vollen Erscheinung. Wenn Sie die bemalten Hautstellen beim Duschen oder Abwasch schonen und gelegentlich eincremen, verbleibt ein Henna Tattoo bis zu drei Wochen auf der Haut.

Übung macht die Meisterin

Nach ersten Versuchen auf dem Papier und auf der Haut ist Ihnen das Malen leicht und sicher möglich. Typische Muster erzielen Sie, wenn Sie Linien ziehen und daran Bögen malen, perefekt fürs Handgelenk. Auch die Fingerknöchel können Sie mit einem Ornament verzieren.

✎ Schablonen als Vorlagen verwenden

Wenn Sie es besonders exakt mögen, erstellen Sie sich dafür Schablonen: Aus dünnem Karton schneidet man die Linien eines aufgemalten Musters mit einem scharfen Messer oder Skalpell aus. Zum Malen fixiert man die Schablone dann auf die Haut und malt die Freiräume aus.

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