Locken haltbar machen: Mit diesen Tipps gelingt es!

Locken haltbar machenOb mit dem Lockenstab, konventionellen Wicklern, Heißwicklern oder Papilloten: Locken sind mehr oder weniger schnell gemacht. Alle Varianten neigen aber dazu, sich auszuhängen. So ist oft schon nach wenigen Stunden von der ganzen Pracht nicht mehr viel zu sehen.

Mit den richtigen Tipps kannst Du Deine Locken haltbar machen – wir greifen in die Trickkiste erfahrener Friseure und Stylisten!

Grundvoraussetzungen für haltbare Locken

Der richtige Schnitt und die Haarfülle spielen eine große Rolle. Wenn Deine Haare sehr dick sind und eine gleichmäßige Länge haben, sind sie oft zu schwer. Günstig sind in diesem Fall stufige oder fransige Schnitte, Ausdünnen hilft ebenfalls.

Wer herkömmliche Lockenwickler verwendet, dreht die Haare im feuchten Zustand auf. Für Lockenstab oder Heißwickler muss das Haar komplett trocken sein. Wenn die Haare nicht an der Luft trocknen, sondern vorher geföhnt werden, haben sie mehr Spannung. Die Locken halten besser. Papilotten kannst Du für feuchte oder trockene Haare nutzen. Mit Papilotten im feuchten Haar, das dann über Nacht trocknet, sind die Locken sehr stabil.

Produkte für den Haarschutz und für perfekte Locken

Immer, wenn Geräte mit Hitze zum Einsatz kommen, ist ein Hitzeschutzspray wichtig. Besonders bei günstigen Lockenstäben aus Metall leiden die Haare. Besser sind Exemplare mit Keramik- oder Teflonbeschichtung. Für haltbare Locken gibt es verschiedene Pflege- und Stylingprodukte. Ob Du mit Lockenspray, Schaumfestiger, Mousse oder Lockencreme am besten zurecht kommst, lässt sich pauschal nicht beantworten – einfach ausprobieren. Alle Varianten versprechen eine gute Haltbarkeit. Ganz ohne Hilfsprodukte sind Deine Locken dagegen sehr schnell wieder ausgehängt.

Nach dem Eindrehen und Styling kannst Du die Pracht fixieren. Dafür eignet sich entweder Haarspray oder Haarwachs. Spray immer seitlich von unten aufsprühen, mit ungefähr 20 Zentimeter Abstand. Verwende ein leichtes Spray für schwachen Halt und dosiere sparsam, damit die Locken nicht zusätzlich beschwert werden. Haarwachs ebenfalls nur in einer geringen Dosis verwenden. Verreibe eine kleine Menge Wachs zwischen den Handflächen und zupfe damit die Haare zurecht. Mit Wachs kannst Du die Locken klar definieren.

Locken mit Hitze: Unbedingt auskühlen lassen!

Locken Wickler TippsLockenstab und Heißwickler arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Du drehst oder wickelst einzelne Strähnen auf, die Hitze verändert die Form. Mit Heißwicklern gelingen Locken auch Anfängerinnen. Dazu kommt der Vorteil, dass die Haare auf den Wicklern langsam abkühlen. Nimm die Wickler erst dann heraus, wenn sich die Haare kalt anfühlen.

Wer einen Lockenstab verwendet, wickelt Strähne für Strähne auf und wartet die vorgeschriebene Zeit ab – das ist von Gerät zu Gerät verschieden. Dann schiebst Du die eingerollte Strähne vorsichtig vom Stab und steckst sie zum Abkühlen am Kopf fest. Erst wenn alle Haare (oder auch nur die gewünschten Partien) gelockt und kühl sind, folgt das endgültige Styling. Nach Möglichkeit nicht kämmen, sondern nur in Form bringen oder sanft ausschütteln. Großzügige Wellen bekommst Du, wenn Du die gelockten Haare einmal bürstest.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Wenn alles so aussieht, wie Du es Dir vorstellst: Nie aus Gedankenlosigkeit in die Haare fassen, nicht kämmen, nicht bürsten, sondern die Lockenfrisur in Ruhe lassen!

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