Mirror Nails: 3 Anleitungen für wunderschöne Metallic-Nägel

Spiegeleffekt auf den Fingernägeln? Ja, das ist der neue, total angesagte Nageltrend. Er nennt sich Mirror Nails und lässt sich spielend leicht zuhause selber machen.

Mirror Nails
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Kaum ein anderer Lifestyle- und Modebereich ist derart von Trends geprägt wie das Nageldesign. Nahezu jeden Monat gilt eine andere Art, sich die Nägel zu lackieren, als „in“. Nach „Baby Boomer“ und klassischem French sind es nun die so genannten „Mirror Nails“, die sich einer unglaublichen Beliebtheit erfreuen. Die gute Nachricht: von nun an musst Du nicht mehr viel Geld im Nagelstudio ausgeben, um mit diesem modernen Nageldesign auftrumpfen zu können. Stattdessen ist es auf der Basis von wenigen Tricks und Kniffen möglich, auch zuhause traumhafte Mirror Nails zu zaubern.

Wie so oft führen auch hier gleich mehrere, genauer gesagt drei, Wege zum Ziel. Je nachdem, für welche Variante Du Dich entscheidest, charakterisieren sich Deine Mirror Nails durch unterschiedliche Eigenschaften. Eines steht jedoch fest: das Endergebnis lässt sich super zu anderen Accessoires, wie beispielsweise Ohrringen oder Ketten, kombinieren.

So gelingt Dir der Spiegel-Look

1 Der einfachste Weg: Metallic-Nagellack

Aufgrund der großen Nachfrage sind auch immer mehr Nagellack-Hersteller auf den „Erfolgszug“ aufgesprungen und haben die beliebten Metallic-Nagellacke mit in ihr Sortiment aufgenommen. Daher liegt es natürlich nahe, diese Lacke auszuprobieren, wenn Du Dich auf der Suche nach dem perfekten Spiegel-Look befindest.

Hier wird der Effekt durch die vielen kleinen Glitzerpartikel, die in den Lack eingearbeitet wurden, hervorgerufen. Einziger Nachteil: der Metallic-Effekt ist, vor allem im Vergleich mit anderen Techniken, nicht ganz so überzeugend und teilweise – je nach Hersteller – vielleicht sogar ein wenig zu matt. Der Vorteil liegt hier jedoch ganz klar im einfachen Auftragen der Farben.

Tipp:
Falls Du den Effekt auf dem Nagel noch ein wenig verstärken möchtest, lass den Metallic-Lack zuerst trocknen und trage dann einen Überlack auf. Dieser sorgt nicht nur dafür, dass der Lack tendenziell länger hält, sondern auch dafür, dass das Endergebnis noch ein bisschen mehr glänzt.

2 Knifflig, aber effektiv: Nagelfolie

Für die Anwendung der Nagelfolie brauchst Du ein wenig Geduld und Übung. Dennoch kannst Du gerade deswegen mit ihrer Hilfe optimale Ergebnisse erreichen. Besonders das Internet stellt eine wahre Fundgrube an Folien mit zahlreichen Mustern und Designvarianten dar. Die meisten Folien sind schon fertig zurechtgeschnitten und müssen nur noch ein wenig angepasst werden. Sie sind dann schnell einsatzbereit.

Eventuell zu große Folien kannst Du leicht mit einer Nagelschere nachjustieren. Danach klebst Du die metallischen Nagelfolien auf Deine Nägel auf, drückst alles fest und glättest im letzten Schritt eventuelle Unebenheiten.

Die meisten Nagelfolien werden heutzutage auf selbstklebender Basis angeboten. Sollte dies bei Deinen dennoch nicht der Fall sein, ist es wichtig, einen Nagelkleber zu verwenden. Entscheide Dich in diesem Zusammenhang jedoch niemals für Sekundenkleber oder ähnliche Produkte!

Kleiner Lesetipp: Nagelfolien selber machen – So kreierst du eigene Designs

3 Wie die Profis: Nageldesign mit Glitzerpuder

Die meisten Nagelstudios arbeiten mit Glitzerpuder, wenn es darum geht, ihren Kundinnen ein wunderschön spiegelndes Finish zu bescheren. Mit dieser Variante erreichst Du zweifelsfrei den besten und langlebigsten Effekt. Um diesen zu erzielen musst Du so vorgehen:

Zunächst lackierst Du Deine Nägel mit einem dunklen Unterlack. Dann greifst Du zu einem kleinen Schwamm oder Lidschatten-Applikator und verteilst das Puder gleichmäßig auf dem Nagel. Mit ein wenig Geduld ergibt sich hier schnell eine einheitlich-glänzende Fläche. Für ein noch überzeugenderes Finish und besonders glänzende Ergebnisse trägst Du am Ende noch einen klaren Überlack auf und lässt alles trocknen. Fertig! Hier noch eine Videoanleitung dazu:

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