Shred-Diät: Was steckt hinter dem Abnehmprogramm?

Mit der Shred Diät in nur sechs Wochen zwei Kleidernummern kleiner tragen, so verspricht es der Erfinder. Wir verraten das Geheimnis des Abnehmprogramms.

Shred Diät
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Wenn es darum geht, ein paar überflüssige Pfunde loszuwerden, dann können wir uns eigentlich jede Woche auf etwas Neues einstellen. Eine Diät jagt die andere und natürlich will jede am effizientesten sein. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter den Trends und was können diese Diäten wirklich? In diesem Beitrag erfährst Du mehr über die sogenannte Shred-Diät. Was die kann und ob sie sich lohnt? Lies weiter, um es zu erfahren.

Woher stammt die Shred-Diät?

Wie so viele Diäten hat auch die Shred-Diät ihren Ursprung in den USA. Im Land der Übergewichtigen wird sie schon seit längerem gefeiert und als das „nächste große Ding“ gedealt. Das Buch zur Diät, das vom Gesundheitsexperten Dr. Ian K. Smith, verfasst wurde, avancierte in kürzester Zeit zum New York Times-Bestseller und löste eine wahre Shred-Manie aus.

Mittlerweile organisieren sich die Anhänger der Diät, auch Shredder genannt, vor allem in lokalen Facebook-Gruppen. Hier geben sie sich Tipps und motivieren sich gegenseitig, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. In Deutschland ist die Shred-Diät verglichen mit den USA noch sehr unbekannt. Es gibt zwar auch hier erste überzeugte Anhänger, doch sind diese bei weitem nicht so verbreitet und vernetzt wie in den Vereinigten Staaten.

Was verspricht die Diät?

Dr. Ian K. Smith, der als Vater der Shred-Diät bezeichnet werden kann, verspricht den Abnehm-Willigen: Zwei Kleidergrößen kleiner – und das innerhalb von sechs Wochen. Für viele klingen solche Prophezeiungen natürlich zu schön, um wahr zu sein. Doch warum nicht einfach mal ausprobieren?

Wodurch zeichnet sich die Shred-Diät aus?

In seinem Buch „SHRED: The Revolutionary Diet“ erklärt der Autor Dr. Smith auf 288 Seiten, wie seine Diät im Detail funktioniert. Wenn Du das Werk nicht gleich von vorn bis hinten lesen, sondern Dir erst einmal einen Überblick verschaffen willst, dann findest Du hier die wichtigsten Aspekte zur Shred-Diät.

  • die Diät dauert in ihrer Grundform sechs Wochen
  • jede Woche steht unter einem anderen Motto, beispielsweise Aufbruch, Metamorphose und Befreiung
  • pro Tag nimmst Du vier Mahlzeiten und drei Snacks zu Dir
  • jede Mahlzeit und jeder Snack darf die Grenze von 100 bis 150 Kalorien nicht überschreiten
  • zwischen den Mahlzeiten liegen maximal drei Stunden, ideal sind hingegen anderthalb
  • der Zeitpunkt der Mahlzeiten passt sich Deinem Tagesrhythmus an
  • fünfmal pro Woche machst du mindestens 45 Minuten Sport
  • die Zusammensetzung der Mahlzeiten und die Snacks variieren stark, sodass keine Langeweile aufkommt
  • wenn Du nach sechs Wochen noch nicht zufrieden mit dem Ergebnis bist, kannst Du bestimmte Themenwochen wiederholen

Was ist das Geheimnis der Shred-Diät?

Du findest, dass die Shred-Diät grundsätzlich unkompliziert und abwechslungsreich klingt? Damit liegst Du absolut richtig. In der Tat bringt diese Diät eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich – angefangen beim nicht hungern müssen bis hin zur Varianz der Mahlzeiten. Auch der Fakt, dass Sport bei der Shred-Diät eine ganz wesentliche Rolle spielt, kann als großer Vorteil gewertet werden. Immerhin sollte mittlerweile jedem bewusst sein, dass Kalorien zählen allein nicht ausreicht, um abzunehmen.

Warum schwören so viele Menschen auf die Shred Diät?

Es liegt an den regelmäßigen kalorienarmen Mahlzeiten. Diese regen den Stoffwechsel und den Hormonhaushalt an, was wiederum dazu führt, dass kontinuierlich Fett verbrannt wird. Außerdem sorgt die Diät dafür, dass Du nie großen Hunger leidest – und das wiederum verringert das Risiko von Heißhunger und Fress-Attacken enorm.

Was spricht gegen die Shred-Diät?

Wie jede Diät hat natürlich auch die Shred-Diät neben den Vorteilen auch ein paar Schattenseiten. Der wohl größte Nachteil ist, dass die Abnehm-Kur zwar vorgibt, sehr flexibel zu sein, aber nur im Ausnahmefall wirklich konsequent in das alltägliche Leben integriert werden kann. Vor allem berufstätige Menschen, die oft den ganzen Tag im Büro sitzen, haben zum einen selten den Nerv, extrem bewusst auf ihren Speiseplan zu achten und zum anderen nur wenig Zeit, um all die Zutaten für die Mahlzeiten und Snacks einzukaufen. Auch wenn die Shred-Diät vorgibt, total einfach und alltagstauglich zu sein, entpuppt sie sich schon nach kurzer Zeit als kleine Herausforderung. Das gilt jedoch auch für die meisten anderen Diäten.

Ist die Shred-Diät als dauerhafte Ernährungsform geeignet?

Wenn Du Dich für die Shred-Diät entscheidest, dann darfst Du Dich darüber freuen, auf kaum etwas verzichten zu müssen. Grundsätzlich verbietet die Ernährungsform keine Lebensmittel – Du musst nur immer genau im Blick haben, wie viele Kalorien Du pro Mahlzeit und Zwischenmahlzeit zu Dir nimmst. Wenn bestimmte Werte nicht überschritten werden, darfst Du grundsätzlich essen, was Du willst.

Übrigens: Im Buch „SHRED: The Revolutionary Diet“ gibt es extrem viele Anregungen, die Dir dabei helfen, Deinen Speiseplan möglichst abwechslungsreich und vielfältig zu gestalten.

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Genau diese Varianz und der Fakt, auf nichts verzichten zu müssen, sind der Grund dafür, warum sich die Shred-Diät grundsätzlich auch als dauerhafte Ernährungsform eignet. Es ist nämlich nicht damit zu rechnen, dass Du im Laufe der Zeit unter einer Mangelernährung leidest. Dieser Umstand sorgt im Übrigen auch dafür, dass der Jojo-Effekt im Falle der Shred-Diät erstaunlich gering ausfällt. Wer sich auch nach den sechs Wochen noch an die Prinzipien dieser Ernährungsform hält und es schafft, die vielen kleinen Mahlzeiten langfristig in den Alltag zu integrieren, der darf sich auf sichtbare und auch bleibende Effekte freuen.

Info: Das Einzige, was Du im Zuge der Shred-Diät wirklich einschränken solltest, ist Dein Salzkonsum.

Erlaubt die Shred-Diät Alkohol?

Im Gegensatz zur Shred-Diät sind viele andere Diäten wahre Ernährungsdiktaturen. Etwas, was nur die wenigsten erlauben, ist Alkohol. Doch wie sieht die Einstellung von Dr. Ian K. Smith diesbezüglich aus?

Seiner Meinung nach ist Alkohol dreimal pro Woche in kleinen Mengen absolut legitim. Diese Angabe dürfte für die meisten absolut im Rahmen liegen und daher keinerlei Probleme darstellen. Wer vollständig auf Alkohol verzichten kann und auch will, sollte das auf jeden Fall tun. Denn wenn sich dieser im Körper befindet, ist das Verbrennen von Fett schlichtweg nicht möglich. Wenn Du gern etwas abnehmen willst, solltest Du Dich daher immer – ganz unabhängig von der Shred-Diät – fragen, ob das Glas Wein oder das Feierabendbier unbedingt sein muss.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Shred“?

Wer hinter dem Wort Shred irgendeine Abkürzung vermutet, der liegt leider falsch. Tatsächlich bedeutet es ins Deutsche übersetzt nichts anderes als „schreddern“. Was damit gemeint ist? Na, ganz einfach: Die überflüssigen Fettpölsterchen, die Du gern loswerden möchtest, werden durch die Diät regelrecht geschreddert – zumindest, wenn es nach Erfinder Dr. Ian K. Smith geht. Ob die Erfolge in der Praxis auch wirklich so schnell und einfach eintreten, bleibt abzuwarten. Am besten findest Du es in einem Selbsttest heraus.

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