Fischgrätenzopf flechten: So klappt’s auch ohne Flechthilfe!

Er heißt vielleicht etwas komisch, sieht dafür aber mehr als schön aus. Die Rede ist vom Fischgrätenzopf, den Sie mit unserer Anleitung auch prima alleine hinbekommen.

Der Fischgrätenzopf liegt total im Trend
Der Fischgrätenzopf liegt total im Trend

Der Fischgrätenzopf gehört zu den schönsten Flechtfrisuren und erlebt zurzeit ein tolles Comeback. Entweder am Hinterkopf oder seitlich macht der Zopf viel her und ist ein perfektes Haarstyling für den Sommer. Wer eine Flechthilfe hat – geeignet sind Schwestern, Mütter, Töchter, Freundinnen oder talentierte Männer – kann sich ganz einfach mit dem faszinierenden Fischgrätenzopf schmücken. Aber auch alleine gelingt Ihnen das Kunstwerk, wenn Sie die richtigen Kniffe beim Flechten kennen.

Vorbereitungen für den Fischgrätenzopf

Die Haare sollten überschulterlang und nicht zu dünn sein. Am besten gelingt die Flechtfrisur, wenn das Haar nicht frisch gewaschen ist. Am Tag danach hält der Zopf wesentlich besser. Sie benötigen für den Zopf dann:

  • eine Haarbürste oder einen grobzinkigen Kamm
  • zwei Haargummis
  • Haarspray zum Fixieren

Jeder Zopf kommt bei glattem Haar besser zur Geltung. Planen Sie also bei krausen oder lockigen Haaren zunächst einen Glätt-Durchgang ein.

So flechten Sie einen Fischgrätenzopf

❶ Kämmen Sie Ihre Haare gründlich durch und fassen Sie alle Haare mit einem Haargummi lose zu einem tief sitzenden Pferdeschwanz zusammen. Entweder positionieren Sie den Pferdeschwanz am Hinterkopf oder seitlich. Wenn Sie schon etwas mehr Übung beim Flechten haben, können Sie den Haargummi auch weglassen. Anfängerinnen tun sich damit aber wesentlich leichter.

❷ Teilen Sie den Pferdeschwanz dann in zwei gleiche Stränge. Nehmen Sie anschließend aus der linken Partie von außen eine dünne Haarsträhne und legen Sie sie an die Innenseite der rechten Partie. Jetzt folgt der gleiche Vorgang von der anderen Seite aus: dünne Haarsträhne von rechts außen zur linken Partie innen legen. Wiederholen Sie die beiden Flecht-Vorgänge, bis alle Haare aufgebraucht sind. Am unteren Ende befestigen Sie dann einen Haargummi zur Sicherung. Den oberen Haargummi können Sie dann vorsichtig entfernen.

Wichtig:
Je dünner die einzelnen Strähnen sind, umso schöner und filigraner wird der Fischgrätenzopf. Achten Sie dabei darauf, möglichst fest zu flechten. Außerdem sollten die eingeflochtenen Strähnen immer gleich breit sein.

❸ Stramm flechten ist eine Grundvoraussetzung, so muss aber der fertige Zopf nicht aussehen. Ziehen Sie ihn ruhig ein wenig auseinander, damit eine lockere Optik entsteht. Einzelne kleine Strähnchen dürfen auch abstehen. Das gibt dem Zopf ein freches Erscheinungsbild. Den Zopf anschließend noch mit Haarspray oder Haarlack einsprühen, damit er lange hält.

Fischgrätenzopf: Seitlich oder am Hinterkopf?

Das richtet sich nach Ihrem persönlichen Geschmack und nach der Haarlänge. Für den seitlichen Zopf müssen die Haare länger sein als beim Fischgrätenzopf, der sich hinten am Kopf befindet. Andererseits ist die seitliche Variante sehr gut geeignet, wenn Sie Ihre Haare selbst flechten. Für die Variante am Hinterkopf benutzen Sie übrigens am besten einen dreiteiligen Spiegel. Dann können Sie das Ergebnis schon während des Flechtens kontrollieren. Und keine Sorge, wenn der Zopf nicht hundertprozentig akkurat gelingt: Eine leicht unordentliche Optik macht den Fischgrätenzopf besonders reizvoll!

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