Rasurbrand vermeiden: 6 Tipps für eine glatte, schöne Haut

Rasieren an sich ist nicht schmerzhaft. Was jedoch sehr unangenehm werden kann, ist Rasurbrand. Mit den richtigen Tipps lässt er sich aber von vornherein vermeiden.

Vergiss nicht die Pflege danach
Vergiss nicht die Pflege danach

Sich täglich zu rasieren, ist anstrengender als einen Vollbart zu pflegen. Noch dazu gesellt sich meist ein Problem: Rasurbrand. Dabei handelt es sich um Hautirritationen wie Pickelchen, Rötungen und Hautreizungen nach der Rasur, die sich besonders häufig an den Halspartien zeigen. Nun aber keine Panik. Oft lässt sich mit erstaunlich einfachen Tricks Abhilfe schaffen. Damit deine nächste Rasur nicht wieder zur Mutprobe wird, haben wir für dich 6 Tipps für eine glatte, schöne Haut zusammengestellt.

So vermeidest du Rasurbrand

❖ Tipp 1 – Verwende nur scharfe Rasierklingen:

Egal, ob du einen Nassrasierer oder einen Trockenrasierer benutzt: Sind die Klingen stumpf, ist ein sauberer Schnitt kaum möglich. Stattdessen werden die Barthaare teils abgeschnitten und teils ausgerissen. Das führt zu zahlreichen kleinen Verletzungen. Tausche daher Rasierklingen oder den Rasierkopf regelmäßig aus.

❖ Tipp 2 – Reinige deinen Rasierer nach jeder Rasur:

Ähnlich wie stumpfe Rasierklingen können auch verunreinigte Klingen den Rasurbrand auslösen. Reste von Barthaaren, dünne Ablagerung von Talg und Staub: All das beeinträchtigt die Schneidfähigkeit der Klingen. Darüber hinaus können sich in den Verunreinigungen auch Krankheitserreger ansiedeln. Reinige deinen Rasierer deshalb nach jeder Rasur gründlich.

❖ Tipp 3 – Trockenrasur statt Nassrasur:

Die Nassrasur wirkt auf die Haut aggressiver als die Trockenrasur. Selbst wenn sich die Klingen „hinter Gittern“ befinden, ist der Schutz der Haut nicht so effektiv wie bei den Scherfolien eines Rasierapparats. Wenn du bei der Nassrasur bleiben möchtest, achte auf Qualität: Meide billige Einwegrasierer und setze auf hochwertige Modelle mit Gitterschutz, die zusätzlich Gleitstoffe absondern.

❖ Tipp 4 – Rasiere entlang der Wuchsrichtung:

Wenn du mit dem Strich, also mit der Wuchsrichtung der Barthaare rasierst, geht das Risiko von Rasurbrand deutlich zurück. Drücke die Klinge oder den Rasierkopf außerdem nicht fest auf die Haut. Die Rasur wird dadurch nicht gründlicher, nur die Hautreizung nimmt zu.

❖ Tipp 5 – Bereite deine Barthaare auf die Rasur vor:

Bei der Nassrasur sind weiche Barthaare und weit geöffnete Poren von Vorteil. Eine warme Dusche bietet sich als optimale Vorbereitung an. Lasse nach dem Duschen keine Zeit verstreichen. Es dauert nur wenige Minuten und die durch Wärme geöffneten Poren beginnen sich wieder zu schließen.

Bei der Trockenrasur gilt das genaue Gegenteil: Je steifer die Barthaare sind, desto einfacher kann Ihr Rasierapparat arbeiten. Der beste Zeitpunkt für die Trockenrasur ist also vor dem Duschen. du kannst deine Barthaare zusätzlich durch einen Pre-Shaver versteifen.

❖ Tipp 6 – Vergiss nicht die Pflege danach:

Jede Rasur, auch die schonendste, reizt deine Gesichtshaut. Die optimale Nachbehandlung hängt vom Hauttyp ab. Männer mit trockener Haut sollten zu einer Feuchtigkeitscreme greifen. Wenn du eher fettige Haut hast, verwende stattdessen ein klassisches Aftershave mit Alkohol. Lesetipp: Gesichtspflege für Männer.

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