Tipps für schöne Fingernägel

Die Hände sind im Alltag ständig im Mittelpunkt und sollten deshalb auch regelmäßig gepflegt werden. Schöne Fingernägel sind ein absolutes Muss, und dazu muss man auch nicht unbedingt in ein Nagelstudio gehen.

Tipps für schöne Fingernägel
Die Nagelpflege braucht ein wenig Zeit

Mit der falschen Pflege kann man bei Fingernägeln viel kaputt machen, gerade beim Kürzen. Auch mit dem Lackieren der Fingernägel tun sich viele Frauen schwer, deshalb geben wir heute ein paar wertvolle Tipps für schöne Fingernägel.

Nägel sollte man auf keinen Fall schneiden, denn das könnte später zum Abbrechen oder Splittern führen. Wenn man nicht feilen möchte, dann sollte man zumindest einen speziellen Nagelknipser verwenden, ansonsten sind Sandblattfeilen am besten geeignet.

Metallfeilen sind überhaupt nicht geeignet, denn diese sind viel zu grob für die empfindlichen Nägel, häufig ist Splittern die Folge. Zum Feilen geeignet sind auch Glasfeilen, diese halten auch sehr lange, während man Sandblattfeilen häufiger austauschen muss.

Sandblattfeilen gibt es mit verschiedener Körnung, fürs schnelle Kürzen kann man ruhig eine grobere Körnung wählen, in Form bringt man die Nägel dann mit einer feineren Feile. Am besten ist das Kürzen mit Sandblattfeile und das Formen des Nagels mit einer Glasfeile.

Wenn jemand recht breite Nägel hat, dann kann man sie zu einem spitzen Oval feilen, dann wirken sie schmäler. Auch das Nagelbett benötigt regelmäßige Pflege, dazu verwendet man ein Nagelöl oder eine Nagelcreme und massiert das Produkte rund um das Nagelbett mit kreisenden Bewegungen ein.

Nagelhaut sollte man nicht schneiden, das könnte zu Verletzungen führen. Deshalb schiebt man die Nagelhaut nur vorsichtig mit einem speziellen Schieber etwas nach hinten, oder man verwendet ein Holzstäbchen, das mit Watte umwickelt ist.

Falls die Nägel gelblich verfärbt sind, zum Beispiel durch die Verwendung von farbigen Nagellacken, kann man die Finger in warmem Zitronenwasser baden. Damit Verfärbungen gar nicht erst entstehen, sollte man unter dem Nagellack stets einen Base Coat, einen Unterlack, auftragen.

Bei der Hausarbeit, vor allem beim Umgang mit schärferen Reinigungsmitteln, sollte man Handschuhe tragen, damit die Nägel nicht darunter leiden. Zur Pflege der Nägel kann man ein Handbad machen, dazu gibt man Olivenöl oder Jojobaöl in warmes Wasser und badet die Hände etwa 5 Minuten darin.

Falls man die Nägel lackieren möchte, sollte man vorher allerdings nicht ausgiebig baden, denn dadurch quellen die Nägel auf, und anschließend blättert der Nagellack ab. Nagellack ist für die Nägel nicht schädlich, ganz im Gegenteil, er schützt sie vor Austrocknung, nur am hinteren Nagelrand sollte ein kleiner Abstand bleiben.

Zum Entfernen des Nagellacks verwendet man am besten Entferner ohne Aceton, dieser ist milder. Vor dem Lackieren unbedingt einmal mit dem Nagellackentferner darüber gehen, das entfettet die Nägel, so hält der Lack besser.

Wenn man Nägel mit Rillen hat, dann kann man einen Rillenfüller verwenden, damit die Oberfläche glatter ist. Mit dem Auftragen des Lackes beginnt man am Daumen, denn aufgrund der größten Fläche hat er die längste Trockenzeit.

Zum Lackieren sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, damit das Resultat ordentlich wird und der Lack gut durchhärten kann. Die schnelltrocknenden Lacke sparen zwar Zeit, doch dafür hält der Lack in der Regel auch nicht so lange.

Bei weichen Nägeln sollte man Nagelhärter nur im vorderen Bereich auftragen, denn hinten soll der Nagel elastisch bleiben. Breite Fingernägel wirken schlanker, wenn man seitlich nicht ganz bis an den Rand lackiert, sondern einen schmalen Streifen frei lässt, breite und große Nägel wirken durch dunklere Lacke kleiner.

Falls es umgekehrt ist und die Nägel klein und schmal sind, sollte man sie komplett lackieren und helle Nagellacke bevorzugen. Dunkle Nagellacke sehen auf kürzeren Nägeln besser aus, am besten überrägt der Nagel die Fingerkuppe um etwa zwei Millimeter.

Nagellack trägt man am besten in drei Pinselstrichen auf, die erste Bahn zieht man in der Mitte, dann an den Seiten. Nach ausreichender Trockenzeit kann  man dann eine zweite Schicht Lack auftragen, denn dann deckt er perfekt.

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