Sieben effektive Tipps gegen juckende Kopfhaut

Juckende Kopfhaut ist sehr unangenehm und wird schlimmer, wenn man kratzt. Ich zeige Dir, wie Du Deine Kopfhaut schonend beruhigen kannst.

juckende Kopfhaut
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Juckende Kopfhaut geht nicht selten mit einem immensen Bedürfnis einher, sich zu kratzen. Doch statt diesem Reiz nachzugeben, ist es sinnvoller, nach der Ursache zu suchen und eine Behandlung anzustreben.

Warum juckt die Kopfhaut?

Die Ursachen für eine juckende Kopfhaut sind sehr unterschiedlich. Mit dazu gehören:

  • falsche Haarpflege:
    Wird das Haar zu heiß gewaschen, oder aber mit einem falschen Shampoo behandelt, reagiert die Kopfhaut oftmals mit Rötungen.
  • Hormonschwankungen:
    Schon eine Schilddrüsenunterfunktion kann hier für juckende Kopfhaut verantwortlich sein. Denn bei einem Mangel an bestimmten Hormonen wird die Kopfhaut nicht mit genügend Feuchtigkeit versorgt.
  • Stress:
    Wer viel Stress hat, dessen Kopfhaut übersäuert gerne. Das führt wiederum zu einem Mineralstoffmangel auf dem Kopf und die Haut beginnt zu jucken.
  • Pilzinfektionen oder Ekzeme:
    Ein Pilz verursacht schuppige Flecken auf der Kopfhaut und bringt immer einen unangenehmen Juckreiz mit sich. Gleiches gilt für Ekzeme, die auf der Kopfhaut Rötungen verursachen. Ein erster Hinweis für einen Pilz oder Ekzeme zeigt sich anhand einer Schuppenbildung.

Wie lässt sich juckende Kopfhaut zuverlässig behandeln?

In erster Linie ist es wichtig, für eine fachgerechte Behandlung zunächst die entsprechende Ursache zu finden. Ist diese nicht offensichtlich, hilft hierbei ein Hautarzt weiter. Betroffene sollten nicht zu lange damit warten. Denn meist ist es so, dass sich das Problem zunehmend verschlimmert.

Außerdem wird empfohlen, sich möglichst nicht zu kratzen.

Tipps zur akuten Hilfe gegen juckende Kopfhaut

In manchen Fällen kann es hilfreich sein, auf Hausmittel zurückzugreifen. Insbesondere dann, wenn Du zunächst nur den Verdacht hast, die Kopfhaut könnte womöglich einfach etwas mehr Pflege gebrauchen. Hierzu lassen sich die folgenden Tipps beherzigen:

➪ Tipp 1: Pflege verändern

Es ist gar nicht einmal so selten, dass sich in Pflegeprodukten Substanzen befinden, welche die Kopfhaut nicht verträgt. In diesem Fall wird empfohlen, es einfach mal mit einem anderen Produkt zu versuchen. Das neue Shampoo kann außerdem pflegende Stoffe wie Teebaumöl, Pfefferminze oder Schwarzkümmelöl enthalten. Auch eine selbstgemachte Haarkur mit pflegenden Ölen oder ein Kopfhaut-Peeling ist zweckdienlich für die Pflege der Kopfhaut.

➪ Tipp 2: Wassertemperatur verändern

Oftmals ist die Temperatur des Wassers, mit dem man sich Haare wäscht, zu heiß. Hier hilft es, die Haare einfach etwas kälter zu waschen.

➪ Tipp 3: Häufigkeit der Haarwäsche variieren

Wäscht man sich täglich die Haare, kann die juckende Kopfhaut dadurch ausgelöst worden sein. In diesem Fall sollte man es einfach ausprobieren, die Pflege nur noch alle zwei oder drei Tage vorzunehmen.

➪ Tipp 4: Haare an der Luft trocknen lassen

Es ist nicht immer notwendig, den Fön zu benutzen. In vielen Fällen tut es der Kopfhaut gut, die Haare auch einmal an der Luft trocknen zu lassen.

➪ Tipp 5: Apfelessigwasser nutzen

Eine Spülung mit Apfelessigwasser kann dabei helfen, juckende Kopfhaut in den Griff zu bekommen. Denn der Apfelessig verändert den pH-Wert der Haut. Hierzu werden einfach zwei Esslöffel Apfelessig auf einen Liter Wasser gegeben. Nach dem shampoonieren wird das Haar einfach mit der Mischung behandelt.

➪ Tipp 6: Öle verwenden

Ein gutes Öl ist immer eine rasche Lösung bei juckender Kopfhaut. Hierzu wird einfach etwas Öl auf die Kopfhaut geträufelt und vorsichtig einmassiert. Idealerweise lässt man es über die Nacht einwirken und kann es am anderen Morgen gründlich auswaschen. Geeignet hierfür ist zum Beispiel Jojobaöl oder ein hochwertiges Olivenöl.

➪ Tipp 7: Bürste tauschen

Je nachdem, welche Borsten die eigene Bürste besitzt, sollte man sie vielleicht austauschen. Juckt die Kopfhaut, empfehlen Experten eine Bürste mit Wildschweinborsten. Diese fördern die Durchblutung und helfen der Kopfhaut dabei, sich selbstständig zu regulieren.

Wann man einen Arzt aufsuchen sollte

Helfen die genannten Tipps nicht, ist der Gang zum Arzt unausweichlich. Dabei kannst Du Dich danach richten:

Wenn

  • Pickel auf der Kopfhaut entstehen
  • es zu untypischem Haarausfall kommt
  • die Haut zunehmend fettiger wird
  • Schuppen das Maß des Normalen überschreiten

solltest Du in jedem Fall professionelle Hilfe suchen. Denn es kann unter Umständen eine Krankheit dahinterstecken, die einer medizinischen Behandlung bedarf.