Floating Eyeliner: So gelingt Dir der schwebende Make-up-Trend

Der Floating Eyeliner gehört zu den aktuellen Beauty-Trends, die sich wunderbar in den Alltag integrieren lassen. Doch was genau ist das überhaupt? Wir verraten es Dir.

Floating Eyeliner
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Geht es um ein klassisches Augen-Make-Up, das zu jedem Anlass passt, ist der schwarze Eyeliner natürlich das Mittel der Wahl. 2020 wurde er aber mit dem Floating Eyeliner vollkommen neu definiert und hat einen ganz besonderen Charme bekommen. So gibt es wohl kaum einen anderen Eyeliner-Trend, der die Augen insgesamt wacher und größer erscheinen lässt.

Beim Floating Eyeliner wird bewusst auf eine dünne Linie gesetzt, die geschickt in die Lidfalte gezeichnet wird. Dadurch erscheint das Auge größer und der Blick wirkt zudem wacher.

Der Floating Eyeliner sorgt für einen Vergrößerungseffekt

Wurde die optische Vergrößerung des Auges bislang meist mit mehr Lidschatten umgesetzt, kann in Kombination mit dem Eyeliner in der Lidfalte darauf verzichtet werden. Das macht den neuen Lidstrich nicht nur ausgesprochen schick, sondern auch besonders praktisch. So ist das perfekte Augen-Make-Up innerhalb weniger Minuten fertig.

Auch wenn die Wirkung des Floating Eyeliner grandios ist, ist der Lidstrich in der Lidfalte vor allem am Anfang gewöhnungsbedürftig. Wer sich unsicher ist, ob der Trend auch wirklich zum eigenen Look passt, zeichnet den Lidstrich zunächst besonders dünn. Es ist auch möglich, den Lidstrich zunächst nur bis zur Lidfaltenmitte zu ziehen. Dadurch wirkt das Ganze dezenter, der Vergrößerungseffekt bleibt aber erhalten. Schon dünne Lidstriche sorgen hier zudem dafür, dass der typische Bambi-Effekt erreicht wird.

Diese Farben eignen sich für den Floating Eyeliner

bunter Floating Eyeliner
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Bei den Farben ist im Grunde alles erlaubt, was gefällt. Schwarz und Braun wirken beim Lidstrich klassisch und elegant. Sie sind perfekt für einen zeitlosen Look. Wer sich etwas Ausgefallenes und Frisches wünscht, setzt stattdessen auf einen Eyeliner in Blau. Diese Farbe sorgt auch immer für einen maritimen Look.

Wer es aufregend mag und zudem gern mit dem Make-Up auffallen möchte, setzt am besten auf zwei Eyeliner-Farben, die sich perfekt kombinieren lassen. Mit den zwei Farben lassen sich z.B. hervorragend doppelte Lidstriche kreieren. Hier müssen nicht unbedingt Nuancen in der gleichen Farbe gewählt werden. Eine gute Alternative sind Kontraste. So passen beispielsweise Violett und Gelb überraschend gut zusammen.

Während im Herbst und Winter der Floating Eyeliner in Kupfer besonders ansprechend wirkt, kann im Sommer auf die Variante in Weiß ausgewichen werden. Sie wirkt leger und passt deswegen hervorragend zu einem frischen Sommerlook.

So gelingt Dir der Floating Eyeliner

Du benötigst:

Für den perfekten Floating Eyeliner wird nicht viel gebraucht. Je nachdem, ob der Lidstrich dünn oder graphisch dick aussehen soll, kannst Du zwischen einem dünnen und zarten Eyeliner oder einem Kajalstift im klassischen Sinne wählen. Der Kajalstift ist generell dann die richtige Wahl, wenn der Lidstrich ein wenig dicker aussehen soll. Bei der Farbwahl darf wiederum der eigene Geschmack den Ton angeben.

Anleitung:

Grundsätzlich wird mit dem Eyeliner immer am äußeren Augenwinkel angesetzt. Nun wird der Lidstrich gezogen. Dabei wird die Linie bis beinahe unter die Augenbraue geführt. Ziehe den Lidstrich am besten immer so, dass er der Form Deiner Augenbrauen folgt. Wie hoch der Lidstrich hingegen genau verläuft, kannst Du je nach Geschmack bzw. nach Lust und Laune variieren. Wichtig ist nur, dass der Lidstrich bis zur inneren Augenwinkelhöhe reicht.

Um den optischen Effekt zu verstärken, wird der Floating Eyeliner ein wenig länger gezogen als das Auge. Er kann zudem hervorragend mit dem Lidstrich am Wimpernkranz kombiniert werden. Der untere Lidstrich wird immer von der Nase weggezogen. Hier kannst Du auf die gleiche Farbe wie beim Floating Eyeliner zurückgreifen oder auch eine andere Nuance wählen.

Wichtig:
Beim Floating Eyeliner ist es besonders wichtig, dass Du den Kajalstift niemals absetzt. Der Lidstrich muss in einem Zug kreiert werden.