Haare glätten ohne Glätteisen – 6 alternative Möglichkeiten für Sleek Hair

Wohl jede Frau träumt von langem, seidig glänzendem Rapunzelhaar. Um dieses zu bekommen, musst Du jedoch nicht zum Glätteisen greifen. Das geht auch schonender.

Haare glätten ohne Glätteisen stylen
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Lockiges Haar erweist sich oft als widerspenstig. Wer stattdessen glattes geschmeidiges Haar haben möchte, muss nicht zwingend immer gleich zum Glätteisen greifen. Zwar ist das Glätteisen ein praktisches Hilfsmittel, um Locken aller Art zu glätten, doch es schadet dem Haar ungemein. Grund dafür ist die Hitze, die das Gerät während der Anwendung entwickelt. Es sorgt schnell für trockene Spitzen, die Bildung von Spliss und macht die Haare glanzlos. Für den trendigen Sleek Hairstyle braucht es aber gar nicht unbedingt ein Glätteisen. Es gibt viele andere Möglichkeiten, die wesentlich schonender sind und trotzdem mit einem überragenden Ergebnis auffallen. Genau diese möchte wir dir hier einmal etwas genauer vorstellen.

Kann jeder ohne Glätteisen den Sleek Hairstyle umsetzen?

Egal ob Föhn oder Glätteisen – eines haben sie gemeinsam: Sie setzen mit starker Hitze dem Haar zu. Methoden, die den Sleek Hairstyle ohne die starke Hitzeentwicklung ermöglichen, sind deswegen gefragt. Auch wenn es hierfür verschiedene Verfahren gibt, kommen diese Methoden aber leider nicht für jeden infrage. Gerade diejenigen, die starke Locken haben oder mit sehr krausem Haar kämpfen, müssen meist zwangsläufig zum Glätteisen greifen, wenn sie sich einen Sleek Hairlook wünschen. Wer dagegen nur leichte Wellen hat, kann bereits mit diversen Haarpflegeprodukten beeindruckende Ergebnisse erzielen.

So zauberst Du Dir ohne Glätteisen Sleek Hair

Styling Tools zum Haareglätten
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Möglichkeit 1 – Spezielle Shampoos sorgen für glattes Haar:

Geschmeidig glatte Haare sind kein Hexenwerk. Die Kosmetikbranche hält allerhand Haarpflegeprodukte bereit, die speziell für glatte Haare entwickelt wurden. Hier wird vor allem auf viel Feuchtigkeit gesetzt, wodurch Naturlocken perfekt geglättet werden können, da ihnen der Halt genommen wird. Neben Shampoos für glattes Haar gibt es spezielle Conditioner. Für zusätzlichen Glanz und lange gerade Strähnen kannst Du nach dem Waschen der Haare auch einen so genannten Glättungsbalsam mit den Händen in die Haarspitzen einmassieren.

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Gerade trockene Haare, die kraus wirken, lassen sich zudem mit einem Haaröl gezielt behandeln. Der Vorteil von Haaröl ist die hohe Ergiebigkeit. So reichen meist schon wenige Tropfen aus, um Strähne für Strähne zu glätten. Wie der Glättungsbalsam wird auch das Haaröl ganz einfach mit den Händen in die Haarspitzen einmassiert. Meistens handelt es sich hierbei um pflanzliche Öle, die das Haar nicht nur glätten, sondern auch pflegen. Du kannst übrigens auch Haaröl selber machen.

Beachte:
Wer von Natur aus fettiges Haar hat, sollte jedoch lieber auf Haaröl verzichten. Denn dieses verstärkt das strähnige Aussehen.

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Möglichkeit 2 – Mit vielen kleinen Zopfgummis zu glatten Haaren:

Nicht nur Shampoo und Conditioner können auf dem Weg zum Sleek Hair eine gute Lösung sein. Eine Alternative, die sich im Grunde für fast jeden eignet, ist die Zopfgummi-Methode. Hierbei wird mit vielen kleinen Zopfgummis gearbeitet.

Und so klappt’s:

  1. Damit die Zopfgummi-Methode die Haare glatt macht, ist es wichtig, dass Du deine Haare anfeuchtest. Hier reicht Wasser alleine nicht aus, stattdessen solltest Du auf ein glättendes Haarpflegeprodukt zurückgreifen.
  2. Zunächst wird ein straffer Pferdeschwanz gebunden.
  3. Danach wird der Zopf über die Schulter gelegt und es werden weitere Gummis aufgefädelt. Wichtig ist dabei, dass so viele Haargummis aufgefädelt werden, dass der Zopf vollständig damit bedeckt wird.
  4. Die Zopfgummis müssen dann so lange in den Haaren bleiben, bis diese vollständig getrocknet sind. Werden die Gummis dann entfernt, bleiben wunderschöne glatte, geschmeidige Strähnen zurück.

Diese Methode ist nicht aufwendiger als die Anwendung eines Glätteisen, dafür aber deutlich schonender für die Haare. Ein Nachteil ist allerdings die geringe Haltbarkeit, denn meistens sind die glatten Strähnen bereits am nächsten Morgen verschwunden.

Möglichkeit 3 – Kalt föhnen und Strähnen lang ziehen:

Wer sich glatte Haare wünscht, muss nicht zwingend auf einen Fön verzichten. Die meisten Geräte dieser Art besitzen neben einer Heiß- auch eine Kaltstufe. Mit letzterer kannst Du auch perfekt Deine Haare föhnen und somit glätten. Während die Hitze dem Haar schadet, ist die Anwendung der Kaltstufe weitgehend unbedenklich, denn das Haar wird hier nicht so stark strapaziert. Für glatte Haare solltest Du also immer mit der Kaltstufe föhnen.

Und so klappt’s:

Um Strähne für Strähne glatt zu ziehen, verwende am besten eine große Rundbürste. Damit die Strähnen in die Länge ziehen und dabei auf der Kaltstufe föhnen. Um die glatten Haare zu fixieren, arbeite in die Spitzen anschließend am besten noch ein wenig Haaröl ein. Es pflegt die Strähnen und vermeidet die Bildung von Spliss.

Möglichkeit 4 – Haare glatt bürsten:

Ist nicht der passende Fön griffbereit, kannst Du auch auf die gute alte Haarbürste zurückgreifen. Mit ein wenig Geduld und der richtigen Technik lassen sich die meisten Locken ganz einfach aus den Haaren herausbürsten.

Und so klappt’s:

  1. Für diese Methode musst Du Deine Haare zunächst anfeuchten.
  2. Danach werden sie am besten mit einem Mikrofaserhandtuch getrocknet. Microfaser bietet den Vorteil, dass es Nässe sehr gut aufnimmt.
  3. Sobald die Strähnen handtuchtrocken sind, kannst Du damit beginnen, diese glatt zu bürsten. Dabei mit der Haarbürste sanft von der Kopfhaut nach unten zum Ende der Strähnen ziehen. Ist das Entwirren mit der Haarbürste zu schmerzhaft, ziehe die Strähnen zunächst mit den Händen glatt.
  4. Sowohl das Bürsten mit den Händen als auch mit Kamm oder Haarbürste musst Du so lange wiederholt, bis Deine Haare komplett trocken sind.
  5. Auch wenn das Bürsten die Haare nicht so sehr beansprucht wie das heiße Föhnen, brauchen die Strähnen danach ein wenig Pflege. Deswegen kann es ratsam sein, die Spitzen mit einem Haaröl zu behandeln. Wer fettiges Haar hat, kann alternativ auf eine Haarcreme ausweichen.

Kleiner Tipp:
Um lange Haare zu glätten, benutze am besten eine Paddle Brush. Diese ist perfekt geeignet, um Haare glatt zu bürsten.

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Möglichkeit 5 – Glätten mit großen Lockenwicklern:

Lockenwickler sind ein Basic fürs Haarstyling. Sie können aber nicht nur für Wellen unterschiedlicher Größe verwendet werden, sondern bieten sich auch zum Glätten von Haaren an.

Und so klappt’s:

  1. Auch hier musst Du Deine Haare zunächst anfeuchten und dann mit einem Mikrofasertuch trocknen.
  2. Sind die Haare handtuchtrocken, kannst Du die Strähnen auf einen XXL Lockenwickler aufwickeln. Für ein optimales Ergebnis, ist es wichtig, dass Du die Strähnen immer in die gleiche Richtung auf die Lockenwickler drehst.
  3. Es dauert ein wenig, bis die Lockenwickler aus welligen glatte Haare gemacht haben. Die Haare sollten über mehrere Stunden an der Luft trocknen können. Erst wenn sie richtig trocken sind, kannst Du die Wickler entfernen.

Am besten verwendest Du Lockenwickler, die einen Pin haben, sodass die Strähnen fixiert werden können. Alternativ dazu kannst Du Deine Lockenwickler aber auch mit Bobby Pins (kleine feine Haarnadeln) fixieren.

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Möglichkeit 6 – Eine Runde um den Kopf:

Die letzte Methode, mit der sich wellige in glatte Haare verwandeln lassen, ist ein echter Geheimtipp. Du benötigst dafür lediglich etwas Glättungsbalm und eine Menge Bobby Pins.

Und so klappt’s:

  1. Auch hierfür solltest Du Deine Haare zunächst waschen und dann fast vollständig mit einem Handtuch trocknen.
  2. Danach mit den Händen ein wenig Glättungsbalm in die Spitzen einarbeiten.
  3. Nun werden einzelne Strähnen mit der Hand stramm um den Kopf gewickelt. Am Ende der Strähne sorgen Bobby Pins für den nötigen Halt.
  4. Auch hier dauert es einige Stunden, bis der Sleek-Look perfekt ist. Am besten wird diese Methode daher am Abend angewendet. Stören die Haarnadeln während des Schlafens nicht, kann die Wickelmethode über Nacht ihre vollständige Wirkung entfalten.

In diesem Video siehst Du noch einmal ganz genau, wie Du bei dieser Methode vorgehen solltest: