Kosmetika: Wie schädlich können Inhaltsstoffe sein?

Der neue Lippenpflegestift ist bereits zur Hälfte aufgebraucht, doch nach einer kurzen Zeit der Besserung sind die Lippen doch schon wieder rissig. Das Haarshampoo zeigte einige Zeit eine tolle Wirkung, die Haare hatten wieder Volumen und gesunden Glanz.

Kosmetika schädlichDoch davon sieht man heute wenig, sie sehen fast schlimmer aus als vorher. Solche Effekte stellen Verbraucherinnen häufig bei Kosmetika aller Art fest.

Manche Kosmetika haben zudem nicht einmal sichtbare, schädliche Folgen auf den Körper. Denn viele Inhaltsstoffe in modernen Kosmetika wirken nicht nur schlecht, sondern können sogar krank machen.

Direktkontakt mit dem größten Organ des Körpers

Kosmetika haben genau wie Make-up-Produkte direkten Kontakt mit unserer Haut. Ob Kopfhaut, Lippen, Gesicht oder Hände – sie ziehen in unsere Haut ein und werden so in unseren Organismus aufgenommen, wo sie ihre Wirkung entfalten sollen.

Mit dem eigentlichen Pflegestoff ziehen aber auch viele unnötige Bestandteile des Produkts ein, die Haut und Haare nicht brauchen.

Im besten Fall sind diese Bestandteile bloß Träger für die Pflegestoffe und werden einfach vom Körper wieder ausgeschieden. Im schlimmsten Fall haben sie jedoch einen negativen Effekt auf den Organismus.

Manchmal sind die Stoffe, die dem Organismus schaden, sogar bewusst vom Hersteller zugesetzt. Zum Beispiel enthalten manche Lippenpflegestifte neben dem Pflegestoff noch andere Bestandteile, welche die Lippen viel rauer als vorher machen, sodass auch nach einer Besserung das Produkt immer weiter verwendet werden muss.

So garantiert der Hersteller, dass sein Pflegeprodukt wieder gekauft wird. Was solche Stoffe langfristig anrichten können, ist bei etlichen Zutaten bisher kaum erforscht.

Kurzfristige und langfristige Effekte von Kosmetika

Über einen kurzen Zeitraum gesehen haben viele Kosmetika eine schnelle und gute Wirkung. Der gewünschte Effekt tritt ein und der Anwender ist zufrieden. Wird es dann aber abgesetzt oder auch weiterverwendet, verringert sich die Pflegewirkung schon wieder.

Was dabei passiert, ist, dass der eigentlich wertvolle pflegende Inhaltsstoff zwar seinen Effekt entfaltet hat, dann aber die schädigende Wirkung später einsetzt und den Effekt fast wieder ruiniert.

Da der Anwender aber schon so gute Erfahrungen mit dem Produkt gemacht hat, liegt es nahe, es einfach weiter zu verwenden oder ihm bewusst noch eine Chance zu geben. Oft werden auch andere Umstände für das Ausbleiben der Pflegewirkung verantwortlich gemacht, oder der Anwender versucht, den Mangel wird durch mehr Kosmetika auszugleichen.

Welche Pflege ist die richtige?

Ob und wie manche Bestandteile von Kosmetika Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben, ist bei vielen häufig verwendeten und eigentlich unnötigen Inhaltsstoffen kaum oder nicht ausreichend erforscht. Grundsätzlich sind aber Stoffe bekannt, die Auswirkungen haben könnten und deren kurzfristige Wirkung bekannt ist.

Diese sollte man meiden und lieber eine natürliche oder schlichtweg eine andere Alternative suchen, die eine ähnliche Pflegewirkung hat. Dabei können Magazine wie „Öko Test“ oder Informationen zu Naturpflegeprodukten helfen. Diese finden sich zu erschwinglichen Preisen mittlerweile in herkömmlichen Drogerien.

Wer sich eine Zeit lang mit den negativen Auswirkungen mancher Pflegestoffe auseinander gesetzt hat, findet oft zu einem bewussteren Umgang mit Kosmetika. Oft tauschen sich Nutzerinnen über die Erfahrungen mit Kosmetika aus, zum Beispiel in der Ratgeber-Community gutefrage.net.

So lässt sich das Wissen mit den Erfahrungen anderer Verbraucher erweitern. Dennoch ist es langfristig schwierig, seinem Körper keine Schadstoffe durch Kosmetika zuzuführen. Denn völlige Transparenz bei den Inhaltsstoffen ist fast nie gegeben.

Außerdem tauschen Hersteller oft auch Inhaltsstoffe aus; sodass bewährte Kosmetika beim nächsten Kauf bereits wieder andere Bestandteile enthalten können.

Dennoch ist ein sensibles Auge beim Kauf von Pflegeprodukten ratsam – denn Pflege sollte das Wohlbefinden und die Schönheit mehren, und nicht im Gegenteil der Gesundheit langfristig Schaden zufügen.

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